Naturschutz—Aspekte der internationalen Zusammenarbeit

Der weltweite Verlust an biologischer Vielfalt hält unvermindert an. Es ist nicht damit zu rechnen, daß das im Jahr 2000 auf dem Millenniumsgipfel der UN verkündete Millenniumsentwicklungsziel „Sicherung der ökologischen Nachhaltigkeit“ mit der Maßgabe, den Verlust von natürlichen Ressourcen umzukehren, innerhalb der nächsten Jahre erreicht wird. Auch der Umsetzungsplan des Johannesburg-Gipfels 2002, in dem es heißt, daß der Artenverlust bis zum Jahr 2010 „signifikant vermindert“ werden soll, dürfte kaum erfüllbar sein.

Daraus ergeben sich Fragen nach den Ursachen des Biodiversitätsverlusts, nach dem internationalen Verständnis von Naturschutz, aber auch nach der Wirksamkeit des Rio-Johannesburg-Prozesses (Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung, Rio de Janeiro 1992; Weltgipfel über nachhaltige Entwicklung, Johannesburg 2002) mit seinen zahlreichen weiteren nationalen, überregionalen und internationalen Veranstaltungen und Initiativen sowie schließlich auch nach der Rolle der deutschen Entwicklungs- und Umweltpolitik.

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Rauschelbach, B. Naturschutz—Aspekte der internationalen Zusammenarbeit. STANDORT—Zeitschrift für Angewandte Geographie 28, 133–136 (2004). https://doi.org/10.1007/s00548-004-0199-8

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