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Der Schmerz

, Volume 29, Issue 5, pp 584–586 | Cite as

Brauchen wir einen Facharzt für Schmerzmedizin?

Contra
  • W. Koppert
Editorial

Bei der Diskussion um die Einführung eines Facharztes für Schmerzmedizin muss man sich vergegenwärtigen, wo die Probleme und Ziele bei der Versorgung von Schmerzpatienten in Deutschland liegen.

Sehr schön sind die Ziele im aktuellen Konsenspapier der Gemeinsamen Kommission der Fachgesellschaften und Verbände für Qualität in der Schmerzmedizin „Struktur der schmerzmedizinischen Versorgung in Deutschland: Klassifikation schmerzmedizinischer Einrichtungen“ aufgezählt, in dem Forderungen des 117. Ärztetages übernommen wurden [ 1, 2]:
  1. 1.

    Eine bessere flächendeckende und wohnortnahe schmerzmedizinische Versorgung mit abgestuften Versorgungsbereichen.

     
  2. 2.

    Eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung – dazu gehört eine dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechende Prävention und Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen.

     
  3. 3.

    Eine flächendeckende Bildung regionaler Netzwerke auf allen Versorgungsebenen

     
  4. 4.

    Eine Umsetzung integrierter, sektorenübergreifender...

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

Der Autor ist in mehreren Gesellschaften aktiv:

  • Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI)

    • Sprecher des Arbeitskreises Schmerzmedizin

    • Leitlinienbeauftragter S 3-Leitlinie „Behandlung akuter perioperativer und posttraumatischer Schmerzen“

  • Deutsche Schmerzgesellschaft

    • Beirat

  • Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Schmerztherapie (DIVS )

    • Präsidium.

Literatur

  1. 1.
    Konsens der „Gemeinsamen Kommission der Fachgesellschaften und Verbände für Qualität in der Schmerzmedizin“. http://www.bv-schmerz.de/medien/pdf/Konsenspapier%20Klassifizierung%20schmerzmed.%20Einrichtungen%20160715.pdf. Zugegriffen: 15. Aug. 2015
  2. 2.
    117. Deutscher Ärztetag Düsseldorf, 27.05.-30.05.2014, TOP 4 „Schmerzmedizinische Versorgung stärken“. http://www.dgss.org/fileadmin/pdf/Beschluss-Deutscher_Aerztetag-TOP_IV_Schmerz_1__1__1_.pdf. Zugegriffen: 15. Aug. 2015
  3. 3.
    Häuser W et al (2015) Prevalence of chronic disabling non – cancer pain and associated demographic and medical variables: a cross-sectional survey in the general German population. Clin J Pain. doi:10.1097/AJP.0000000000000173Google Scholar
  4. 4.
    Häuser W et al (2014) Chronische Schmerzen, Schmerzkrankheit und Zufriedenheit der Betroffenen mit der Schmerzbehandlung in Deutschland – Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsstichprobe. Schmerz 28:483–492CrossRefPubMedGoogle Scholar
  5. 5.
    Gemeinsame Pressemitteilung der Fachverbände. http://www.dgss.org/fileadmin/pdf/Beschluss-Deutscher_Aerztetag-TOP_IV_Schmerz_1__1__1_.pdf. Zugegriffen: 15. Aug. 2015

Copyright information

© Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. Published by Springer-Verlag Berlin Heidelberg - all rights reserved 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.Klinik für Anästhesiologie und IntensivmedizinMedizinische Hochschule HannoverHannoverDeutschland

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