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Ethik in der Medizin

, Volume 31, Issue 2, pp 175–179 | Cite as

Pro: Hilfe durch Zwang? Professionelle Sorgebeziehungen im Spannungsfeld von Wohl und Selbstbestimmung. Eine Verteidigung der Stellungnahme des Deutschen Ethikrats

  • Sigrid GraumannEmail author
Kontroverse
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Der Deutsche Ethikrat hat im November 2018 eine Stellungnahme zu Zwangsmaßnahmen, die mit dem Wohl der betroffenen Personen begründet werden und in vielen Feldern des Sozial- und Gesundheitswesens verbreitet sind, verabschiedet. Eines von drei Anwendungsfeldern, mit dem sich die Stellungnahme „Hilfe durch Zwang. Professionelle Sorgebeziehungen im Spannungsfeld von Wohl und Selbstbestimmung“ neben der Kinder- und Jugendhilfe und der Pflege befasst, ist die psychiatrische Versorgung. Die Legitimität von Maßnahmen „wohltätigen Zwangs“ in der psychiatrischen Versorgung wird seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert und hat durch mehrere höchstrichterliche Urteile und darauf folgende Gesetzesreformen neue Aktualität erhalten.

Sigrid Graumann stellt die wesentlichen Grundzüge der Stellungnahme „Hilfe durch Zwang“ dar und verteidigt sie. Sie war Vorsitzende jener Arbeitsgruppe im Deutschen Ethikrat, die die Stellungnahme maßgeblich verfasst hat. Margret Osterfeld kritisiert die Stellungnahme....

Notes

Interessenkonflikt

Sigrid Graumann gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Literatur

  1. Deutscher Ethikrat (2018) Hilfe durch Zwang? Professionelle Sorgebeziehungen im Spannungsfeld von Wohl und Selbstbestimmung. Stellungnahme. Berlin. https://www.ethikrat.org/fileadmin/Publikationen/Stellungnahmen/deutsch/stellungnahme-hilfe-durch-zwang.pdf. Zugegriffen: 5. Apr. 2019Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-LippeBochumDeutschland

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