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Jahresbericht 2019 des Deutschen Herzschrittmacher- und Defibrillator-Registers – Teil 1: Herzschrittmacher

Fachgruppe Herzschrittmacher und Defibrillatoren beim IQTIG – Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen

Annual report 2019 of the German pacemaker and defibrillator registry—part 1: cardiac pacemakers

Working group on cardiac pacemakers and cardioverter–defibrillators at IQTIG—Institute for Quality Assurance and Transparency in Healthcare

Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung

  • Datenbasis

    • Datenvolumen

    • Demografische Daten

  • Implantationen

    • EKG-Indikation zur Schrittmacherimplantation

    • Auswahl der Schrittmachersysteme

    • Operationsdaten

  • Aggregatwechsel

  • Revisionen/Systemwechsel/Explantationen

  • Kommentar mit internationalem Vergleich

    • Datenbasis

    • EKG-Indikationen zur Schrittmachertherapie

    • Schrittmachersystemauswahl

    • Operationsdaten

  • Zusammenfassung und Ausblick

  • Literatur

  • Tabellenverzeichnis

  • Abbildungsverzeichnis

Einleitung

Der 19. Jahresbericht des Deutschen Herzschrittmacher- und Defibrillator-Registers kann zum vierten Mal keine Ergebnisse berichten, die auf der sekundären Nutzung der bei den verpflichtenden Maßnahmen der Qualitätssicherung erhobenen Daten basieren. Das entsprechende Verfahren ist zwar wieder zugänglich, die inzwischen geforderten Details bei der Antragstellung sind aber ohne Unterstützung durch externe Expertise von den Autoren des Berichts nicht zu erbringen. Wir hoffen allerdings, dass diese Expertise demnächst zur Verfügung steht und dadurch im Bericht für das Jahr 2020 die Daten wieder etwas detaillierter betrachten werden können. Damit fehlen aber in diesem Bericht weiter viele der früher üblichen Auswertungen. Da zudem inzwischen viele Datenfelder dem Prinzip der Datensparsamkeit zum Opfer gefallen sind, ist dieser Bericht erneut deutlich kürzer als zuvor.

Des Weiteren ist dieser Bericht der letzte, der von der Fachgruppe Herzschrittmacher und Defibrillatoren publiziert werden kann. Aufgrund einer grundsätzlichen Änderung der Verfahren in der externen Qualitätssicherung durch Inkrafttreten der „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung (DeQS-RL)“ wird es in Zukunft keine „Fachgruppen“, sondern „Expertengremien auf Bundesebene“ geben, die mit einem etwas geänderten Aufgabenspektrum die Arbeit der ehemaligen Fachgruppe als fachliches Beratungsgremium für das IQTIG fortsetzen werden. Diese Änderung sieht aber auch eine geänderte personelle Zusammensetzung sowie ein Bewerbungsverfahren vor, so dass zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts noch nicht bekannt ist, wer dem neuen Expertengremium angehören wird.

Grundlage des Berichts sind wie jedes Jahr die Bundesauswertungen der für die jeweiligen Verfahren der externen Qualitätssicherung publizierten Daten [1], für einige Vergleiche wurden zudem die Daten vorausgegangener Berichte des Deutschen Herzschrittmacher- und Defibrillator-Registers verwendet [2].

Die im Folgenden vorgestellten und kommentierten Ergebnisse der Operationen bei Patienten mit Herzschrittmachern (Teil 1) und implantierbaren Kardioverter-Defibrillatoren (ICD; Teil 2) aus dem stationären Bereich im Jahr 2019 in Deutschland geben aufgrund der immer weniger werdenden Daten, die für die Qualitätssicherung erhoben werden, einen deutlich gröberen Überblick über die Situation bei kardialen Rhythmusimplantaten als zuvor. Der traditionelle Vergleich mit den Registern aus Schweden und der Schweiz ist dennoch möglich [3, 4]. Das dänische Herzschrittmacher- und Defibrillator-Register hat für das Jahr 2019 ebenfalls wieder einen Bericht vorgelegt [5].

Die Zahlen aus dem ambulanten Bereich fehlen wie immer, so dass dieser Bericht nicht über alle in Deutschland durchgeführten Eingriffe bei Herzschrittmachern berichtet. Es entzieht sich unserer Kenntnis, wie viele Operationen ambulant durchgeführt werden, und ein vergleichbares Register für ambulante Eingriffe bei Patienten mit Herzschrittmacher ist unseres Wissens nicht vorhanden.

Datenbasis

Datenvolumen

Die Anzahl der Institutionen, die Herzschrittmacheroperationen durchführen, geht seit 2011 kontinuierlich zurück. Die Zahl der Neuimplantationen nimmt wie die Zahlen für die Aggregatwechsel erstmals seit Jahren nicht mehr ab, nur die Revisionen sind weiter zurückgegangen. Insgesamt ist die Summe der Schrittmacheroperationen in 2019 im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleichgeblieben (Tab. 1).

Tab. 1 Übersicht ausgewerteter Datensätze im Vergleich zu den Vorjahren, inkl. Minimaldatensätze

Die Zahl der Institutionen, die nur sehr gelegentlich Schrittmacheroperationen durchführen, d. h. weniger als 20 Eingriffe pro Jahr, ist im Jahr 2019 bei allen Eingriffsarten zurückgegangen (Tab. 2).

Tab. 2 Operationsvolumina (Implantationen, Aggregatwechsel und Revisionen) der meldenden Krankenhäuser

Bei den Institutionen mit 20 und mehr Eingriffen pro Jahr gab es keine nennenswerten Veränderungen der Zahlen.

Die Datenvollständigkeit ist weiter nahezu perfekt (Tab. 3 und 4). Bei den Zahlen über 100 % handelt es sich am ehesten um Kodierfehler oder Doppelerfassungen.

Tab. 3 Vollzähligkeit der ausgewerteten Datensätze bzw. Krankenhäuser im Jahr 2018
Tab. 4 Vollzähligkeit der ausgewerteten Datensätze bzw. Krankenhäuser im Jahr 2019

Demografische Daten

Die Zahl der Eingriffe pro Institution hat bei den Implantationen und Aggregatwechseln geringfügig zugenommen und bei den Revisionen abgenommen. Die Verweildauer ist bei allen Eingriffsarten zurückgegangen. Die Rate an permanent stimulationsbedürftigen, d. h. schrittmacherabhängigen Patienten wird nur noch bei den Aggregatwechseln ermittelt und nimmt dort über die Jahre betrachtet kontinuierlich zu. Demgegenüber hat der Anteil an jungen Patienten (<60 Jahre) in allen Eingriffsklassen abgenommen, wohingegen Eingriffe bei betagten Patienten (>90 Jahre) in allen Bereichen wieder zugenommen haben. Bei den übrigen Ergebnissen zeigen sich erwartungsgemäß keine auffälligen Veränderungen (Tab. 5).

Tab. 5 Demografische Daten zu Implantationen, Aggregatwechsel und Revisionen/Systemwechsel/Explantationen

Implantationen

EKG-Indikation zur Schrittmacherimplantation

Bei den Indikationen zur Schrittmacherimplantation haben im Jahr 2019 die Indikationsgruppen AV-Block, Schenkelblöcke, die Indikationen zur CRT sowie die Restegruppe „Sonstiges“ in Absolutzahlen zugenommen, die Indikationsgruppen Sick-Sinus-Syndrom und bradykardes Vorhofflimmern haben wie die fehlenden Angaben abgenommen. Bei der relativen Verteilung ergeben sich die gleichen Verschiebungen (Tab. 6).

Tab. 6 Führende EKG-Indikationen zur Schrittmacherimplantation in Absolutzahlen sowie in Prozent im Vergleich zum Vorjahr

Die Leitlinienkonformität ist im Jahr 2019 mit 93,55 % im Vergleich zu 2018 mit 92,77 % leicht angestiegen. Bezogen auf die einzelnen Indikationen liegt die Leitlinienkonformität für die AV-Blockierungen ≥2. Grades bei 100 % und für die Bradykardie mit permanentem Vorhofflimmern bei über 97 %, für die Sinusknotenerkrankung bei knapp über 90 % und für alle anderen Rhythmusstörungen unter 90 % [1]. Als mögliche Erklärung für die geringere Leitlinienkonformität bei den unter 90 % liegenden Ergebnissen ist, neben dem vergleichsweisen selteneren Auftreten dieser Rhythmusstörungen, die bisweilen herausfordernde Umsetzung von Leitlinientexten in Parameter für die externe Qualitätssicherung zu nennen. Die unterschiedliche Interpretation der Leitlinientexte mag auch der Grund für die weiterhin enttäuschend niedrige Leitlinienkonformität bei der Indikation zur kardialen Resynchronisationstherapie (CRT) sein (64,57 % in 2019 vs. 59,36 % in 2018) sein.

Auswahl der Schrittmachersysteme

Die Auswahl der Schrittmachersysteme zeigt weiterhin, dass in der täglichen Praxis überwiegend VVI-Systeme oder DDD-Systeme implantiert werden (Abb. 1). Dabei hat die Zahl der VVI-Systeme weiter abgenommen und die Zahl der CRT-Systeme mit Vorhofsonde erneut zugenommen.

Abb. 1
figure1

Prozentuale Verteilung der Schrittmachersysteme bei Implantation 2019 im Vergleich zu den Vorjahren

Die Leitlinienkonformität bei der Systemauswahl liegt unverändert bei über 98 % [1].

Die Hersteller der verwendeten Aggregate werden seit 2017 ebenso wie die Polarität und die Fixationsmechanismen der verwendeten Sonden nicht mehr erfasst. Dies wird sich auch so schnell nicht ändern, da das inzwischen immerhin gesetzlich verankerte und in Anfängen auch vorhandene Implantateregister Deutschland (IRD) zwar seit dem 26. Mai 2020 in die Zuständigkeit des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) übergegangen ist, aber eine Zunahme der Dynamik bei der praktischen Umsetzung nicht erkennbar ist. Mit einer Aufnahme des Regelbetriebs zumindest für 1 Medizinprodukt, die Brustimplantate, wird inzwischen nicht mehr vor 2023 gerechnet. Zudem wurde vom BMG die initial geplante Aufnahme des Deutschen Herzschrittmacher- und Defibrillator-Registers in das übergeordnete deutsche Register verschoben.

Operationsdaten

Bis 2016 zeigten die Ergebnisse beim venösen Zugang einen kontinuierlichen Trend in die falsche Richtung im Sinne einer ständigen Abnahme der relativen Häufigkeit der Verwendung der V. cephalica für den venösen Zugang. Bis 2019 stieg dann die Verwendung der V. cephalica an und ist 2019 zumindest gleichgeblieben (Tab. 7). Die Zahl der Institutionen, in denen die Präparation der V. cephalica überhaupt nicht gelingt, wurde auch 2019 (noch) nicht ausgewertet. Wir wissen aber immerhin, dass im Vergleich zu 2018 die Zahl der Patienten, bei denen ausschließlich die V. subclavia als Zugangsweg verwendet wurde, im Jahr 2019 sowohl absolut von 43.176 auf 42.453 als auch relativ von 57,23 % auf 56,49 % abgenommen hat. Dass der Zugangsweg über die V. subclavia durch eine höhere Rate an methodenimmanenten Komplikationen belastet ist und damit die Patientensicherheit kompromittiert, wird seit Jahren an dieser Stelle erwähnt, und scheint als Botschaft seit 2017 angekommen zu sein. Zu der Entscheidung, den venösen Zugangsweg als Qualitätsindikator zu verwenden, wie dies z. B. in Hessen der Fall ist, hat sich das IQTIG bislang für die Bundesauswertung nicht durchringen können, obwohl die Evidenz für die Vorteile des Zugangsweges über die V. cephalica auch außerhalb dieses Registers Jahr für Jahr zunimmt [6].

Tab. 7 Venöser Zugang bei Schrittmacherimplantationen 2019 im Vergleich zu den Vorjahren

Die Operationszeiten sind in Tab. 8 dargestellt; sie sind im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert geblieben. Erstmals sind auch die Ergebnisse für die sog. sondenlosen Schrittmacher verfügbar. Es zeigt sich, dass deren Implantationszeiten zwischen denen für ein konventionelles 1‑Kammer- bzw. 2‑Kammer-System liegen.

Tab. 8 Operationszeiten in Minuten bei Implantationen 2018 und 2019 (bezogen auf alle Fälle mit gültiger Angabe zur Operationsdauer >0)

Die Konstanz der Ergebnisse wird bestätigt, wenn man die Ergebnisse für die einzelnen Perzentilen der Operationszeiten aus dem Jahr 2018 (Abb. 2) mit den Resultaten aus dem Jahr 2019 (Abb. 3) vergleicht. In Abb. 3 werden erstmals die Ergebnisse für die sondenlosen Schrittmacher („leadless“ SM) angegeben, die die vorherigen Aussagen zur Operationsdauer bestätigen.

Abb. 2
figure2

Perzentile der Operationszeiten im Jahr 2018. (Beispiel: Im Jahr 2018 waren 5 % aller 1‑Kammer-Implantationen nach 18 min beendet)

Abb. 3
figure3

Perzentile der Operationszeiten im Jahr 2019. (Beispiel: Im Jahr 2019 waren 5 % aller 1‑Kammer-Implantationen nach 18 min beendet)

Die Auswertungen des Dosisflächenprodukts sind (Tab. 9) zu entnehmen. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Strahlenbelastung für Patienten und Operateure erfreulicherweise weiter abnimmt.

Tab. 9 Dosisflächenprodukt 2019 im Vergleich zu den Vorjahren

An der Konstanz der Ergebnisse für die Reizschwellenbestimmung sowie für die Ermittlung der intrakardialen Signalamplituden hat sich auch 2019 so gut wie nichts geändert (Tab. 10). Seit 2017 werden die Ergebnisse der Amplitudenhöhe des linksventrikulären Signals nicht mehr erhoben.

Tab. 10 Ergebnisse der Reizschwellenmessungen und Bestimmungen der intrakardialen Signalamplituden bei Implantationen (jeweils bezogen auf alle Fälle mit gültiger Angabe)

Die Ergebnisse bei den perioperativen Komplikationen zeigen weiter nur wenig Veränderungen und haben insgesamt insbesondere bei den Sondenkomplikationen erneut leicht zugenommen (Abb. 4 und Tab. 11). Die Komplikationsarten Asystolie und Kammerflimmern sind seit 2018 weggefallen. Dafür ist die Komplikationsart kardiopulmonale Reanimation hinzugekommen, wobei die kardiopulmonale Reanimation genau genommen keine Komplikation, sondern den Versuch der Verhinderung bzw. der Behandlung einer solchen darstellt.

Abb. 4
figure4

Überblick über die perioperativen Komplikationen nach Implantation

Tab. 11 Perioperative Komplikationen bei Implantationen in den Jahren 2016, 2017 und 2019 im Vergleich

Für die Sondendislokationen und die Sondendysfunktionen sind die Ergebnisse detaillierter in Tab. 12 dargestellt. Es zeigt sich sowohl bei den Dislokationen als auch bei den Dysfunktionen eine Zunahme bei den Vorhof- und Ventrikelsonden im Vergleich zum Vorjahr; die Ergebnisse für die LV-Sonde sind in einem zahlenmäßigen Bereich, der einen Vergleich nicht sinnvoll erscheinen lässt.

Tab. 12 Perioperative Komplikationen bei Sonden in den Jahren 2016, 2017 und 2019 (jeweils bezogen auf alle Fälle mit dem jeweiligen Sondenproblem, z. B. im Jahr 2016 ereigneten sich 484 bzw. 57,1 % aller Sondendislokationen im Vorhof)

Auf die an dieser Stelle üblicherweise dargestellten Ergebnisse der Sonderauswertungen für den Zusammenhang zwischen der Gesamtkomplikationsrate und dem venösen Zugangsweg sowie zwischen Fallzahlen und Komplikationen müssen wir bedauerlicherweise auch für das Jahr 2019 noch verzichten.

Aggregatwechsel

Die Zahl dieser Eingriffe ist im Jahr 2019 im Gegensatz zu den Vorjahren zum ersten Mal seit 2015 wieder angestiegen. Demgegenüber hat die Zahl der Krankenhäuser, die diese Art von Eingriff durchführen, weiter abgenommen (Tab. 1).

Die Detailgenauigkeit der Auswertungen hat auch bei den Aggregatwechseln in einer aus Sicht des Registers bedauerlichen Art und Weise nachgelassen. So werden inzwischen weder die Laufzeiten noch die jeweiligen Unterschiede je nach Schrittmachersystem oder -hersteller ausgewertet. Damit wird ein aus Sicht von Patienten und Ärzten wichtiger Qualitätsaspekt der Therapie mit kardialen Rhythmusimplantaten nicht mehr beleuchtet.

Die absolute und relative Häufigkeit von Komplikationen nach Austauschoperationen ist nahezu gleichgeblieben (Tab. 13). Die für das Jahr 2019 eingeführten Änderungen bei der Datenerfassung wurden bereits bei den Betrachtungen zu Tab. 11 kommentiert.

Tab. 13 Perioperative Komplikationen bei Aggregatwechseln

Revisionen/Systemwechsel/Explantationen

Die Zahl der Krankenhäuser, die diese Eingriffe, die im Folgenden als Revisionen zusammengefasst werden, durchführen, hat im Jahr 2019 ebenso wie die Zahl der Revisionen im Vergleich zu den Vorjahren weiter abgenommen (Tab. 1).

Die Zahl der Revisionen bei Patienten, die zuvor am eigenen Hause operiert wurden, hat an relativer Häufigkeit zugenommen (Tab. 14).

Tab. 14 Ort des letzten Eingriffs, welcher der Revisionsoperation vorausging

Bei den Indikationen zur Revision haben die Zahlen bei allen Komplikationsarten abgenommen, die Rate an Sondenproblemen hat dabei leicht zugenommen (Tab. 15).

Tab. 15 Indikation zur Revisionsoperation. (Mehrfachnennung möglich, ab 2016 zudem 2 neue, zusätzliche Schrittmacher-Aggregat-Probleme: vorzeitiger Aggregataustausch anlässlich einer Revisionsoperation/eines Systemwechsels und sonstige aggregatbezogene Indikation)

Bei der Detailbetrachtung der Schrittmacher-Aggregatprobleme zeigt sich erneut eine unerwartete Zunahme der Fehlfunktionen/Rückrufe sowie der Zahl der Aggregatperforationen (Tab. 16). Insbesondere Ersteres bedarf der weiteren Beobachtung. Alle anderen Aggregatprobleme sind gleichgeblieben oder zurückgegangen.

Tab. 16 Indikation zur Revisionsoperation bei Schrittmacher-Aggregat- oder Taschenproblemen bzw. Systemumwandlungen. (Mehrfachnennungen möglich)

Bei den Sondenproblemen im Vorhof bleibt die Dislokation mit Abstand die häufigste Komplikation und hat erneut deutlich an Zahl zugenommen, wohingegen bei der rechtsventrikulären Sonde Reizschwellenprobleme die häufigste Komplikation darstellen. In zahlenmäßig relevanter, nahezu gleicher Häufigkeit stellten zudem Dislokationen, Sondenbrüche oder Isolationsdefekte sowie Infektionen die Indikationen zur Revision dar (Tab. 17 und 18).

Tab. 17 Indikationen zur Revisionsoperation bei Sondenproblemen. (Eine Anzahl von ≤3 wird nicht mehr gesondert ausgewiesen)
Tab. 18 Relative Häufigkeit der Indikationen zur Revisionsoperation bei Sondenproblemen. (Prozentzahlen bezogen auf die Summe der Probleme der jeweiligen Sonde)

Bei den insgesamt seltenen Problemen der LV-Sonde sind Dislokation, Infektionen und Reizschwellenprobleme die häufigsten Ursachen für einen Revisionseingriff. Wie es bei in der Regel fehlenden Wahrnehmungsfunktionen für die LV-Sonde dennoch zu Wahrnehmungsproblemen kommen kann, bleibt ebenso unbeantwortet wie die Frage, ob insbesondere die Verwendung epikardialer LV-Sonden häufiger zu Myokardperforationen geführt hat, oder ob die Verwendung dieser Sonden keinen Einfluss auf diese Komplikationsart hatte.

Daten zum bis 2018 publizierten Zeitabstand zwischen Revisionsoperation und dem vorausgegangenen Eingriff werden seit 2019 nicht mehr angegeben.

Bei der chirurgischen Korrektur von Sondenproblemen (Abb. 5) wird weiterhin sowohl im Vorhof aber insbesondere im Ventrikel eine Neuimplantation bevorzugt.

Abb. 5
figure5

Chirurgisches Vorgehen bei der Sondenrevision. (Bezug: alle postoperativ funktionell aktiven Sonden, an denen ein Eingriff vorgenommen wurde)

Daten für das Vorgehen bei der Explantation funktionsloser Sonden, das wir bislang in einer eigenen Abbildung dargestellt haben, werden seit 2018 bei Revisionen von Herzschrittmachersonden nicht mehr erhoben.

Die Komplikationen nach Revisionsoperationen haben im Gegensatz zum Vorjahr an absoluter und relativer Häufigkeit wieder abgenommen (Tab. 19). Die erneut unglaublich niedrige Rate an Infektionen nach Revisionen ist vermutlich zum größten Teil der kurzen stationären Verweildauer geschuldet, die eine Detektion der Infektion innerhalb eines stationären Aufenthalts verhindert. Leider werden Infektionen nach Revisionsoperationen auch nicht durch den vor 2 Jahren neu eingeführten Qualitätsindikator 2195 „Infektionen oder Aggregatperforationen als Indikation zum Folgeeingriff innerhalb eines Jahres“ erfasst, da dieser Indikator nur die Neuimplantationen und bestimmte Arten von Systemumwandlungen erfasst.

Tab. 19 Perioperative Komplikationen bei Revision, Systemumstellung, Explantation

Die Sterblichkeit ist weiter nach Neuimplantationen und Revisionen am höchsten, wobei die Ursache bei den Neuimplantationen nach wie vor nicht vollständig erklärbar ist; bei einem gewissen Anteil dieser Gruppe dürfte es sich um multimorbide Patienten handeln, die akut höhergradige Bradykardien entwickeln und konsekutiv einen Herzschrittmacher erhalten, aber im weiteren Verlauf an ihrer Grunderkrankung versterben. Demgegenüber ist die Beobachtung, dass die Sterblichkeit nach Revisionen höher ist als nach Austauschoperationen verständlich. Allerdings ist bei allen Ergebnissen zur Sterblichkeit zu bedenken, dass nicht der Tod aufgrund der Prozedur, sondern die Sterblichkeit während des stationären Aufenthalts ermittelt wird.

Im Vergleich zu den Vorjahren haben sich die Ergebnisse kaum verändert, die zuvor beobachtete, kontinuierliche Zunahme der Sterblichkeit nach Revisionen war in 2019 nicht mehr vorhanden (Tab. 20).

Tab. 20 Sterblichkeit im Krankenhaus bei Implantationen, Aggregatwechseln und Revisionen/Systemwechseln/Explantationen 2019 im Vergleich zu den Ergebnissen in 2016 und 2017

Kommentar mit internationalem Vergleich

Datenbasis

Traditionsgemäß werden an dieser Stelle die Daten aus Deutschland mit anderen europäischen Registerberichten verglichen. Für das Jahr 2019 liegen wiederum Berichte aus der Schweiz und Schweden vor [3, 4], zudem haben auch die Dänen wieder einen Bericht publiziert [5].

Die Berichte der European Heart Rhythm Association (EHRA; [7]) sowie der britischen Kollegen [8] sind bislang seit der Publikation der Daten von 2017 nicht mehr fortgeführt worden. Überdies waren die Daten wegen ihrer Unvollständigkeit sowie der unterschiedlichen Datenaufbereitung für einen Vergleich nicht geeignet.

Der Vergleich der Datenbasis zeigt das bekannte Bild: In Deutschland werden sowohl absolut (Tab. 21) als auch relativ die meisten Schrittmacher implantiert (Abb. 6). Die Zahl der Neuimplantationen pro Einrichtung ist insbesondere in Dänemark, aber auch in Schweden deutlich höher als in der Schweiz oder in Deutschland. In allen Ländern steigen die Implantationsraten nur noch in geringem Ausmaß an.

Tab. 21 Datenbasis im internationalen Vergleich
Abb. 6
figure6

Implantationen pro 1 Mio. Einwohner im internationalen Vergleich

Die hohe Implantationsrate in Deutschland lässt sich seit Jahren mit den zur Verfügung stehenden Daten nicht plausibel erklären. Das Alter der Patienten bietet bei weitestgehend vergleichbarer Altersstruktur weiterhin keinen Anhalt. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der Hochbetagten in allen Ländern bis auf Schweden angestiegen (Abb. 7).

Abb. 7
figure7

Anteil älterer Patienten ≥80 Jahre (Schweiz ≥81 Jahre) an allen Patienten, bei denen ein Herzschrittmacher in 2019 implantiert wurde, im Vergleich

EKG-Indikationen zur Schrittmachertherapie

Bei den EKG-Indikationen (Abb. 8) gibt es kaum Veränderungen: Der AV-Block ist weiterhin in allen 4 Ländern die häufigste Bradykardieform.

Abb. 8
figure8

EKG-Indikationen im internationalen Vergleich. AVB AV-Block, SSS Sick-Sinus-Syndrom inkl. BTS, VHF bradykardes Vorhofflimmern, Sonstige Sonstige Rhythmusstörungen

Schrittmachersystemauswahl

Nachdem AAI-Systeme auch in den skandinavischen Ländern kaum noch implantiert werden und auch bei VDD-Systemen mit Ausnahme der Schweiz (1,2 %) keine nennenswerten Implantationsraten mehr berichtet werden, sind in Abb. 9 nur die Implantationsraten an VVI-, DDD-, CRT- und sondenlosen Systemen aufgeführt. VVI-Systeme werden in Dänemark und in der Schweiz am häufigsten implantiert, DDD-Systeme in Schweden und Deutschland am häufigsten verwendet, wohingegen die Rate der Implantationen von CRT-Systemen in Dänemark vergleichsweise am niedrigsten von allen 4 Ländern ist. Sondenlose Schrittmachersysteme wurden in 2019 v. a. in der Schweiz, aber auch in Dänemark in nennenswerter Stückzahl implantiert.

Abb. 9
figure9

Auswahl des Schrittmachersystems im Vergleich. (SSI 1-Kammer-System [AAI oder VVI], leadless sondenloses Schrittmachersystem)

Operationsdaten

Bei der Verwendung der V. cephalica zum Sondenvorschub gibt es im Jahr 2019 eine deutliche Zunahme der relativen Häufigkeit ihrer Verwendung in der Schweiz und einen Rückgang in Schweden zu verzeichnen, in Deutschland hat sie kaum noch zugenommen. Die Schweden verwenden weiterhin die V. cephalica deutlich häufiger als die Deutschen und diese wiederum häufiger als die Schweizer (Tab. 22). Die zahlenmäßigen Unterschiede der Daten in Tab. 22 im Vergleich zu den Angaben in Tab. 7 sind durch die rechnerische Korrektur der Ergebnisse auf 100 % bedingt, die zur besseren Vergleichbarkeit der Ergebnisse notwendig wurde. Die Dänen stellen die Verwendung der V. cephalica zusammen für alle Rhythmusimplantate (Herzschrittmacher und ICD) als Ratio von V. cephalica zu V. subclavia dar. Demnach wurde im Jahr 2019 die V. cephalica 2,43-mal und damit mehr als doppelt so häufig für den Sondenvorschub verwendet als die V. subclavia.

Tab. 22 Prozentuale Verteilung venöser Zugänge bei Neuimplantationen im Vergleich

Bei den Operationszeiten bleiben die Schweden weiterhin schneller als die Deutschen und diese wiederum schneller als die Eidgenossen. Im Vergleich zum Vorjahr fällt auf, dass insbesondere in der Schweiz und in Deutschland die Mittelwerte der Operationsdauern zugenommen haben. Die Unterschiede in den Ergebnissen zwischen Abb. 10 und Tab. 8 bzw. Abb. 3 sind dadurch bedingt, dass in Abb. 10 die Mittelwerte, in Tab. 8 bzw. Abb. 3 die Mediane angegeben sind. Die Mittelwerte wurden verwendet, um eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse zwischen den Ländern zu ermöglichen. Die deutsche Auswertung unterteilt zudem bei den 1‑Kammer-Systemen nicht mehr nach AAI und VVI, so dass die entsprechenden Zahlen nur eingeschränkt vergleichbar sind (Abb. 10).

Abb. 10
figure10

Vergleich der mittleren Operationsdauer für verschiedene Systeme. (Für Deutschland wurden alle 1‑ und 2‑Kammer-Systeme als VVI bzw. DDD zusammengefasst, in der Schweiz werden VVI- und VDD-Systeme zusammengefasst)

Die Auswahl der Vorhof- und Ventrikelsonden zeigte über die Jahre hinweg ein nahezu unverändertes Bild bzw. einen unveränderten Trend: Es werden inzwischen fast ausschließlich bipolare Sonden verwendet, die im Vorhof fast immer und im Ventrikel über die Jahre zunehmend über aktive Fixationsmechanismen verfügten. Da diese Daten in Deutschland seit 2017 nicht mehr erfasst werden, ist kein Vergleich mit anderen Ländern mehr möglich.

Fazit und Ausblick

Seit Jahren wurden die Registerberichte traditionell abgeschlossen durch die Betrachtung von drei Ergebnissen, die man als Indikatoren für unterschiedliche Aspekte der Therapie mit Herzschrittmachern bewerten konnte. Die Ergebnisse waren jeweils Resultate von Sonderauswertungen durch die BQS, das AQUA-Institut oder das IQTIG. Momentan bemühen wir uns, diese Daten im Rahmen der sekundären Datennutzung zu erhalten (siehe auch die Einleitung). Aus den in der Einleitung bereits erwähnten Gründen müssen wir die Ergebnisse der Sonderauswertungen aber weiterhin schuldig bleiben, hoffen aber, dass sie in Zukunft zumindest in abgewandelter Form wieder zur Verfügung stehen werden.

Die Zusammenfassung dieses Registerberichts Herzschrittmacher schließt bei den anderen Aspekten erneut nahtlos an die Berichte der vergangenen Jahre an:

  1. 1.

    Die Implantationszahlen in Deutschland zählen weltweit mit zu den höchsten, nehmen aber inzwischen kaum noch zu.

  2. 2.

    Indikation und Systemauswahl erfolgen mit hoher Leitlinienkonformität.

  3. 3.

    Ob Institutionen mit hohem Operationsvolumen schneller und mit weniger Komplikationen operieren, wissen wir auch in 2019 leider nicht; es wird aber wohl so geblieben sein, und

  4. 4.

    die Rate an Revisionsoperationen, insbesondere aufgrund von Sondenproblemen wie der Dislokation oder dem Reizschwellenanstieg, bleibt hoch, nimmt aber nach einem Anstieg im letzten Jahr in 2019 wieder etwas ab.

Zum Schluss dieses ersten Teils des Berichtes 2019 möchten wir uns wieder bei allen, die bei der Erstellung dieses Berichts mitgeholfen haben, ganz herzlich bedanken. Wir hoffen, dass die Informationen des Berichts dem Anwender in der täglichen Praxis und damit auch den Patienten helfen. Schließlich bleibt der Wunsch, dass bei den Punkten mit Verbesserungspotenzial die Lektüre dieses Berichts dabei hilft, die Größe des Problems zu reduzieren.

Tabellenverzeichnis

Tab. 1: Übersicht ausgewerteter Datensätze im Vergleich zu den Vorjahren, inkl. Minimaldatensätze

Tab. 2: Operationsvolumina (Implantationen, Aggregatwechsel und Revisionen) der meldenden Krankenhäuser

Tab. 3: Vollzähligkeit der ausgewerteten Datensätze bzw. Krankenhäuser im Jahr 2018

Tab. 4: Vollzähligkeit der ausgewerteten Datensätze bzw. Krankenhäuser im Jahr 2019

Tab. 5: Demografische Daten zu Implantationen, Aggregatwechsel und Revisionen/Systemwechsel/Explantationen

Tab. 6: Führende EKG-Indikationen zur Schrittmacherimplantation in Absolutzahlen sowie in Prozent im Vergleich zum Vorjahr

Tab. 7: Venöser Zugang bei Schrittmacherimplantationen 2019 im Vergleich zu den Vorjahren

Tab. 8: Operationszeiten in Minuten bei Implantationen 2018 und 2019 (bezogen auf alle Fälle mit gültiger Angabe zur Operationsdauer >0)

Tab. 9: Dosisflächenprodukt 2019 im Vergleich zu den Vorjahren

Tab. 10: Ergebnisse der Reizschwellenmessungen und Bestimmungen der intrakardialen Signalamplituden bei Implantationen (jeweils bezogen auf alle Fälle mit gültiger Angabe)

Tab. 11: Perioperative Komplikationen bei Implantationen in den Jahren 2017, 2018 und 2019 im Vergleich

Tab. 12: Perioperative Komplikationen bei Sonden 2017, 2018 und 2019 (jeweils bezogen auf alle Fälle mit dem jeweiligen Sondenproblem, z. B. im Jahr 2017 ereigneten sich 546 bzw. 55,9 % aller Sondendislokationen im Vorhof)

Tab. 13: Perioperative Komplikationen bei Aggregatwechseln

Tab. 14: Ort des letzten Eingriffs, welcher der Revisionsoperation vorausging

Tab. 15: Indikation zur Revisionsoperation. (Mehrfachnennung möglich, ab 2017 zudem 2 neue, zusätzliche Schrittmacher-Aggregat-Probleme: vorzeitiger Aggregataustausch anlässlich einer Revisionsoperation/eines Systemwechsels und sonstige aggregatbezogene Indikation)

Tab. 16: Indikation zur Revisionsoperation bei Schrittmacher-Aggregat- oder Taschenproblemen bzw. Systemumwandlungen. (Mehrfachnennungen möglich)

Tab. 17: Indikationen zur Revisionsoperation bei Sondenproblemen. (Eine Anzahl von <3 wird nicht mehr gesondert ausgewiesen)

Tab. 18: Relative Häufigkeit der Indikationen zur Revisionsoperation bei Sondenproblemen. (Prozentzahlen bezogen auf die Summe der Probleme der jeweiligen Sonde)

Tab. 19: Perioperative Komplikationen bei Revision, Systemumstellung, Explantation

Tab. 20: Sterblichkeit im Krankenhaus bei Implantationen, Aggregatwechseln und Revisionen/Systemwechseln/Explantationen 2019 im Vergleich zu den Ergebnissen in 2017 und 2018

Tab. 21: Datenbasis im internationalen Vergleich

Tab. 22: Prozentuale Verteilung venöser Zugänge bei Neuimplantationen im Vergleich

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Prozentuale Verteilung der Schrittmachersysteme bei Implantation 2019 im Vergleich zu den Vorjahren

Abb. 2: Perzentile der Operationszeiten im Jahr 2018. (Beispiel: Im Jahr 2018 waren 5 % aller 1‑Kammer-Implantationen nach 18 min beendet)

Abb. 3: Perzentile der Operationszeiten im Jahr 2019. (Beispiel: Im Jahr 2019 waren 5 % aller 1‑Kammer-Implantationen nach 18 min beendet)

Abb. 4: Überblick über die perioperativen Komplikationen nach Implantation

Abb. 5: Chirurgisches Vorgehen bei der Sondenrevision

Abb. 6: Implantationen pro 1 Mio. Einwohner im internationalen Vergleich

Abb. 7: Anteil älterer Patienten ≥80 Jahre (Schweiz >81 Jahre) an allen Patienten, bei denen ein Herzschrittmacher in 2019 implantiert wurde, im Vergleich

Abb. 8: EKG-Indikationen im internationalen Vergleich

Abb. 9: Auswahl des Schrittmachersystems im Vergleich

Abb. 10: Vergleich der mittleren Operationsdauer für verschiedene Systeme. (Für Deutschland wurden alle 1‑ und 2‑Kammer-Systeme als VVI bzw. DDD zusammengefasst, in der Schweiz werden VVI- und VDD-Systeme zusammengefasst)

Literatur

  1. 1.

    Herzschrittmacherversorgung (HSM). https://iqtig.org/qs-verfahren/hsm/. Zugegriffen: 4. Mai 2021

  2. 2.

    German Pacemaker Register. https://pacemaker-register.de/. Zugegriffen: 4. Mai 2021

  3. 3.

    Schweizerische Stiftung für Rhythmologie Jahresstatistiken. http://www.rhythmologie-stiftung.ch/statistiken_de.html. Zugegriffen: 4. Mai 2021

  4. 4.

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Mitglieder der Bundesfachgruppe Herzschrittmacher

Für die Bundesärztekammer: Prof. Dr. S. Behrens (Berlin); Prof. Dr. C. Kolb (München); Für die Deutsche Krankenhausgesellschaft: Prof. Dr. B. Lemke (Lüdenscheid); Prof. Dr. G. Fröhlig (Homburg/Saar); Für den GKV-Spitzenverband: Dr. F. Noack (Hamburg); Dr. J. van Essen (Oberursel); Für die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung: Prof. Dr. C. Stellbrink (Bielefeld); Für die Deutsche Gesellschaft für Thorax‑, Herz- und Gefäßchirurgie: Dr. H. Burger (Bad Nauheim); Für das IQTIG: Prof. Dr. A. Markewitz (Bendorf); Prof. Dr. U. Wiegand (Remscheid); Als Landesvertreter: Dr. S. Macher-Heidrich (Düsseldorf); Prof. Dr. B. Nowak (Frankfurt a.M.); Für den Deutschen Pflegerat: B. Pätzmann-Sietas (Stade); Als Patientenvertreter: M. Kollmar (Eppelheim); W.-H. Müller (Stuttgart)

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Interessenkonflikt

A. Markewitz gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Für diesen Beitrag wurden von den Autoren keine Studien an Menschen oder Tieren durchgeführt. Für die aufgeführten Studien gelten die jeweils dort angegebenen ethischen Richtlinien.

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Die Mitglieder der Bundesfachgruppe Herzschrittmacher und Defibrillatoren werden am Beitragsende gelistet.

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Markewitz, A., Bundesfachgruppe Herzschrittmacher und Defibrillatoren. Jahresbericht 2019 des Deutschen Herzschrittmacher- und Defibrillator-Registers – Teil 1: Herzschrittmacher. Herzschr Elektrophys (2021). https://doi.org/10.1007/s00399-021-00796-x

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