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Schädigung des nervus lingualis ist typisches Risiko der zahnärztlichen operativen Weisheitszahnextraktion

BGB 253 Abs. 2, 630a, 823 Abs. 1.

Zusammenfassung

1. Vor der operativen Entfernung eines Weisheitszahnes in einer Zahnarztpraxis ist keine Aufklärung geboten, dass der Eingriff auch in einer kieferchirurgischen Praxis durchgeführt werden kann.

2. Der Umstand, dass es bei einem solchen Eingriff zu einer Verletzung des Nervus lingualis gekommen ist, rechtfertigt für sich genommen nicht den Schluss auf einen Behandlungsfehler.

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OLG Dresden, Beschl. v. 28.1.2021 – 4 U 1775/20 (LG Leipzig). Schädigung des nervus lingualis ist typisches Risiko der zahnärztlichen operativen Weisheitszahnextraktion. MedR 39, 1085–1087 (2021). https://doi.org/10.1007/s00350-021-6062-0

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