CME-Fragebogen
Folgende Aussage zur Ursache von Episkleritiden oder Skleritiden ist korrekt:
Episkleritiden sind häufiger als Skleritiden mit einer systemischen Grunderkrankung assoziiert.
Die hereditäre Komponente spielt für das Risiko für Episkleritiden eine große Rolle.
Nekrotisierende Skleritiden haben häufig eine assoziierte systemische Grunderkrankung.
Operationsinduzierte Skleritiden (SINS) treten in der Regel erst mehrere Jahre nach einer Operation auf.
Anhand der Lokalisation der Skleritis (anterior oder posterior) kann die zugrunde liegende Systemerkrankung eindeutig identifiziert werden.
Welche Untersuchung ist zum Erkennen einer Episkleritis in der Regel wegweisend?
Schirmer-Test
Gründliche Inspektion des Auges (makroskopisch und Spaltlampe)
Bildgebung (Schädel-MRT)
Nachweis des T‑Zeichens in der Ultraschalluntersuchung
Vorhandensein von Ischämiearealen in der Vorderabschnittangiographie
Was ist die wichtigste initiale Therapie bei einer nekrotisierenden Skleritis?
Stündliche Gabe von Kortikosteroidaugentropfen
Subkonjunktivale Injektion von Triamcinolon
Beginn einer Therapie mit Methotrexat
Steroidstoßtherapie intravenös, ggf. Beginn mit Cyclophosphamid oder einer Biologikatherapie
Steroidtherapie unter der Cushing-Dosis; bei fehlender Besserung innerhalb von 3 Monaten Beginn mit einer immunsuppressiven Basistherapie
Welches therapeutische Vorgehen ist bei einer Episkleritis sinnvoll?
Kühlende Umschläge, Tränenersatzmittel, ggf. systemische NSAR
Beginn einer systemischen Steroidtherapie
Beginn einer immunsuppressiven Therapie
Subkonjunktivale Injektion von Steroiden
Parabulbäre Injektion von Steroiden
Welchen Stellenwert hat die chirurgische Intervention bei Skleritiden und Episkleritiden?
Um die Freisetzung von Antigenen zu unterbinden, sollten Nekroseareale bei einer Skleritis, wenn möglich, großflächig operativ abgetragen werden.
Jegliche chirurgische Intervention bei Skleritiden sollte ausnahmslos unter einer ausreichenden antientzündlichen Therapie erfolgen.
Das Aufnähen einer Amnionmembran ist bei nekrotisierenden Skleritiden in den meisten Fällen ausreichend, um ein Fortschreiten der Nekrose zu verhindern.
Beim Ausdünnen der Sklera im Rahmen einer nekrotisierenden Skleritis sollte in der Regel so früh wie möglich ein Sklera-Patch aufgenäht werden, um so das Fortschreiten zur Perforation abzuwenden.
Bei einer Episkleritis mit häufigen Rezidiven ist eine großflächige Resektion der Konjunktiva im betroffenen Areal eine sinnvolle Therapieoption, um weitere Rezidive abwenden zu können.
Die Scleromalacia perforans …
führt in der Regel innerhalb weniger Wochen zur Perforation des Auges.
hat als Ursache eine okklusive Vaskulitis mit geringer entzündlicher Aktivität.
hat als assoziierte Grunderkrankung häufig eine Herpes-zoster-Infektion.
ist eine Sonderform der nodulären Skleritis.
weist als typischen Begleitbefund Aderhautfalten auf.
Sie haben bei einer Patientin den Verdacht einer posterioren Skleritis. Welche Befunde erwarten Sie?
Retinitis
Blutungen in allen Quadranten
Myopisierung
Aderhautfalten
Chorioretinitis centralis serosa
Der Phenylephrin-Test hilft in der Unterscheidung von ...
Episkleritis und anteriorer Skleritis.
nekrotisierender und nicht nekrotisierender Skleritis.
anteriorer und posteriorer Skleritis.
nodulärer und einfacher Episkleritis.
diffuser und nodulärer Skleritis.
Zu welchen Sekundärkomplikationen kann es bei einer Skleritis kommen?
Sekundärglaukom
Konjunktivale intraepitheliale Neoplasie (CIN)
Keratokonus
Akute retinale Nekrose
Rhegmatogene Netzhautablösung
Sie haben bei einer jungen Patientin den Verdacht auf Episkleritis. Welche Befunde erwarten Sie?
Seröse Netzhautablösung
Starke Schmerzen
Erhöhter Augendruck
Ausdünnung der Sklera mit Gefahr einer Perforation
Ausbleichen („weißes Auge“) nach Applikation von Phenylephrin (Phenylephrin-Test)