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Spezialisierung in der Pathologie

Gebot oder Gebrechen?
  • Hans H. KreipeEmail author
Standortbestimmung Pathologie
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Den Dualismus zwischen Generalisten einerseits und Spezialisten andererseits kennt jedes Fach in der Medizin. Beide sind unverzichtbar, sowohl die einen mit dem größeren Überblick, aber geringeren Tiefgang, als auch die anderen, die Experten, denen mitunter Scheuklappen den Blick auf das Nächstliegende versperren, sobald es außerhalb ihres umgrenzten Spezialgebiets liegt. Die Pathologie als eines der letzten großen Fächer gibt noch vor, dass mit dem Erwerb der Facharztanerkennung ubiquitäre Kompetenz über alle Organe hinweg gegeben ist. Dafür mag es gute berufspolitische und insbesondere auch ökonomische Gründe geben, worauf die zunehmende Einsparung von nicht kostendeckenden Spezialabteilungen wie für Zyto- oder Neuropathologie hinweist.

Diese Gründe kommen allerdings nicht zum Tragen, wenn es um Fragen der Weiterbildung geht. Was mutet man den Weiterzubildenden an Trainingsvolumen zu und was darf bei der Facharztprüfung verlangt werden? Welche Perspektive, außer dem Mut zur...

Specialisation in pathology

Imperative or deficiency?

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

H.H. Kreipe gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Für diesen Beitrag wurden von den Autoren keine Studien an Menschen oder Tieren durchgeführt. Für die aufgeführten Studien gelten die jeweils dort angegebenen ethischen Richtlinien.

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für PathologieMedizinische Hochschule HannoverHannoverDeutschland

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