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Informatik-Spektrum

, Volume 37, Issue 1, pp 50–53 | Cite as

Konrad Zuse und der bedingte Sprung

  • Raúl Rojas
HISTORISCHE NOTIZEN KONRAD ZUSE UND DER BEDINGTE SPRUNG

Zusammenfassung

Dieser Aufsatz beschreibt die von Konrad Zuse für die Rechenmaschine Z4 eingeführten bedingten Befehle, inklusive dem bedingten Sprung. Die extra für numerische Berechnungen angedachte Anweisungen wurden um 1950 auf Bitte der Mathematiker der ETH-Zürich in der Z4 eingebaut. Der bedingte Sprung ignorierte alle nachfolgende Befehle im Programmlochstreifen bis zur ,,Start“-Marke im Code, falls der Wahrheitswert im ersten Arbeitsregister auf wahr gesetzt war. Anderenfalls wurde der Sprung ignoriert. Einfache Programmierbeispiele erleichtern das Verständnis der Funktionsweise der bedingten Befehle der Z4.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2013

Authors and Affiliations

  1. 1.FB Mathematik und InformatikFreie Universität BerlinBerlinDeutschland

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