Harnwegsinfektprophylaxe

Urinansäuerung mittels L-Methionin bei neurogener Blasenfunktionsstörung

Zusammenfassung

Für die Therapie einer akuten Harnwegsinfektion stehen eine Vielzahl antimikrobieller Chemotherapeutika zur Verfügung. Ihr sachgerechter Einsatz gewährleistet bei über 80% der Erkrankungsfälle eine wirksame Infektsanierung. Es ist jedoch bei einem Fünftel dieser Patienten mit einer Reinfektion in den folgenden 6–12 Monaten zu rechnen [4,5,6].Speziell chronisch-rezidivierende Harnwegsinfekte ohne objektivierbare Ursache stellen oft aufgrund geringer klinischer Symptomatik ein therapeutisches Problem dar. Dennoch kommt es gerade bei dieser Patientenklientel langfristig zu einer Einschränkung der Leistungsfähigkeit und der Lebensqualität. Diese Tatsache stellt nicht nur ein gesundheitliches Problem dar, sondern besitzt aufgrund der Häufigkeit der Erkrankung auch eine sozialmedizinische Dimension.

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Literatur

  1. Die Literaturliste zu diesem Beitrag können Sie im Internet abrufen unter http://link.springer.de/link/service/journals/00131/refs/2042003/r20420218.pdf

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Günther, M., Noll, F., Nützel, R. et al. Harnwegsinfektprophylaxe. Der Urologe B 42, 218–220 (2002). https://doi.org/10.1007/s00131-002-0207-x

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