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Der Gynäkologe

, Volume 51, Issue 5, pp 425–432 | Cite as

Vaginal-plastische Wunscheingriffe – ethische und rechtliche Implikationen

Medizinrecht
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Medizinisch nichtindizierte Wunscheingriffe am weiblichen Genitale gewinnen zusehends an praktischer Bedeutung. Aus juristischer Sicht spielt dabei sicherlich die Patientenaufklärung eine zentrale Rolle. Im Bereich ästhetischer Chirurgie sind die ohnehin schon hohen Anforderungen sogar noch strenger, wenn Gerichte insoweit eine „schonungslose“ Aufklärung fordern. Daneben ist der Facharztstandard ästhetisch-plastischer Chirurgie zu wahren, und es sind initial etwaige Kontraindikationen wie eine Körperdysmorphophobie (BDD) abzuklären. In diesem Kontext aufgeworfene Fragen sollen nachfolgend beleuchtet werden.

Einführung ins Arzthaftungsrecht

Das in Deutschland über mehrere Jahrzehnte hinweg vornehmlich durch den Bundesgerichtshof (BGH) entwickelte, sehr ausdifferenzierte Arzthaftungsrecht wurde durch das sog. Patientenrechtegesetz1 partiell in Gesetzesform gegossen2. So finden sich seit Februar 2013 im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) eine Kodifikation des Behandlungsvertrags sowie...

Elective vaginal plastic surgery—ethical and legal implications

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

M. Finn gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Dieser Beitrag beinhaltet keine vom Autor durchgeführten Studien an Menschen oder Tieren.

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Fakultät Wirtschaft, Professur für Recht im GesundheitswesenHochschule HofHofDeutschland

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