CME-Fragebogen
Was ist eine typische Ursache für die männliche Belastungsinkontinenz?
M. Parkinson
Beckenringfraktur
Radikale Prostatektomie
Spina bifida
Transurethrale Prostataresektion (TUR-P)
Welche Aussage zur Postprostatektomieinkontinenz ist korrekt?
Betroffene können häufig den Harnstrahl unterbrechen.
Oftmals Verbesserung nach Alkoholkonsum.
Oftmals Verschlechterung nachts.
Oftmals starker Urinverlust beim Niesen.
Oftmals morgens schlechter als nachmittags.
Welche Antwort ist richtig? Zur Quantifizierung der Inkontinenz eignet sich …
der tägliche Einlagenverbrauch.
ein 24-h-Miktionsprotokoll.
ein 24-h-Pad-Test.
das genaue Anamnesegespräch.
ene urodynamische Messung.
Welche Antwort ist richtig? Ein Uhrentest …
beweist eine Drangsymptomatik.
wird bei nächtlicher Polyurie angewendet.
muss vor einer Urodynamik durchgeführt werden.
zeigt mögliche kognitive Defizite.
hat in der Urologie keinen Stellenwert.
Welche Antwort ist richtig? Nach Radiatio im Implantationsgebiet …
ist eine Sphinkterprothese kontraindiziert.
ist eine suburethrale Schlinge kontraindiziert.
sind adjustierbare Silikonballons kontraindiziert.
können nur „bulking agents“ eingesetzt werden.
kann kein Implantat mehr eingesetzt werden.
Um was handelt es sich bei komplexer Inkontinenz?
Tumorsituation in Progress
Kombinierte Speicher- und Entleerungsstörung
Vesikoureteraler Reflux
Subvesikale Obstruktion
Patient mit kognitiven Defiziten
Was ist obligater Bestandteil einer Evaluierung bei männlicher Belastungsinkontinenz?
Uroflowmetrie
Miktionszystourethrogramm (MCU)
Elevationstest
24-h-Blutdruckmessung
ICI-Q-SF(International Consultation on Incontinence – Short Form)-Fragebogen
Welche Aussage für Therapie der postoperativen Inkontinenz trifft zu?
Eine konservative Therapie hat eine geringe Erfolgsrate und sollte den Patienten nicht angeboten werden.
Bei der Auswahl der operativen Methode spielt der Inkontinenzgrad die größte Rolle.
Bei der Auswahl der operativen Methode ist die Kenntnis der Kontraindikationen entscheidend.
„Bulking agents“ sind eine gering invasive Methode mit guten Langezeitergebnissen.
Die Patientenzufriedenheit mit AUS(„artificial urinary sphincter“)-Systemen ist aufgrund hoher Revisionsraten stark eingeschränkt.
Welche der unten angeführten Aussagen stellt eine absolute Kontraindikation für die Implantation von AUS („artificial urinary sphincter“) dar?
Milder Inkontinenzgrad
Multiple vorangegangene Inkontinenzoperationen
Kleinkapazitäre Blase
Eingeschränkte mentale Fähigkeiten
Gleichzeitige Therapie mit SSNRI („selective serotonin norepinephrine reuptake inhibitors“)
Welche Antwort ist richtig? Adjustierbare Schlingensysteme …
weisen untereinander ähnliche Erfolgsraten auf.
sind nicht geeignet für bestrahlte Patienten.
sind alle über Ports adjustierbar.
zeigen ähnliche Komplikationen wie der AUS („artificial urinary sphincter“).
sind selten mit Adjustierungen verbunden.