Advertisement

Der Radiologe

, Volume 54, Issue 2, pp 156–157 | Cite as

Passivrauchen: Sechs Jahre Nichtraucherschutzgesetze in Deutschland und ihre Folgen

  • M. Pötschke-LangerEmail author
Aspekte

Infobox

Frau Dr. Martina Pötschke-Langer ist seit 1997 Leiterin der Abteilung Krebsprävention am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg und leitet seit 2002 das WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle. Sie hat wesentlichen Anteil am Zustandekommen der Nichtraucherschutzgesetze (NRSchG) in Deutschland.

1. Frau Pötschke-Langer, es ist seit mehreren Jahrzehnten bekannt, dass Krebs der Lunge aber auch der Mundhöhle und des Kehlkopfs bis zu 90 % durch Rauchen entsteht und die Zahl schwerer Einschränkungen der Lungenfunktion vor allem durch chronische Bronchitis und COPD („chronic obstructive pulmonary disease“) bei Rauchern erheblich zunimmt und Kalkeinlagerungen in die Arterien nachweislich 15 Jahre früher auftreten [1]. Welche Schadstoffe aus dem Tabakrauch werden beim Passivrauchen vom Nichtraucher aufgenommen und welche Folgen ergeben sich?

Dr. Pötschke-LangerDie chemische Zusammensetzung von Tabakrauch in der Raumluft gleicht qualitativ der des Tabakrauchs, den Raucher...

Passive smoking: 6 years of the non-smoker protection act in Germany and the consequences

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt. M. Pötschke-Langer gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Literatur

  1. 1.
    Görich J, Zuna, I, Merle M et al (1989) Aortic calcification in CT. Correlation with risk factors and cardiovascular diseases. Radiologe 29:614–619PubMedGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Stabsstelle Krebsprävention und WHO-Kollaborationszentrum für TabakkontrolleDeutsches KrebsforschungszentrumHeidelbergDeutschland

Personalised recommendations