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Monatsschrift Kinderheilkunde

, Volume 160, Issue 8, pp 784–786 | Cite as

Somatoforme Störungen

Familienorientierte Sichtweise macht ein Umdenken nötig
Leserforum
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Zum Beitrag

Kölch M (2012) Komorbidität bei somatoformen Störungen im Kindes- und Jugendalter. Monatsschr Kinderheilkd 160:27–31

Leserbrief

Prof. Dr. F. Petermann, Dr. S. Schmidt

Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation, Universität Bremen

Der Autor trifft mit seinem Beitrag zur Komorbidität somatoformer Störungen bei Kindern und Jugendlichen den Tenor einer sehr wichtigen Diskussion, die in Pädiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie gleichermaßen geführt wird. So gibt er einen guten Überblick über das Erscheinungsbild somatoformer Störungen bei Kindern und Jugendlichen und diskutiert typische komorbide Störungen. Dabei wird in somatische und psychische Komorbidität differenziert und darauf verwiesen, dass es wenig systematische Belege für die Komorbidität körperlicher Grunderkrankungen und somatoformer Störungen gibt – demgegenüber aber eine Vielzahl von Studien, die somatische Begleiterscheinungen bei psychischen Störungen belegen.

Die Arbeitsgruppe des...

Notes

Interessenkonflikt

Die korrespondierenden Autoren weisen auf folgende Beziehungen hin: M. Kölch: Forschungsförderung durch BMBF, BMFFSJ, Schweizer Bundesamt für Justiz, Eli Lilly International Foundation, Boehringer Ingelheim und Europäische Akademie. Mitarbeit in klinischen Studien von Eli Lilly, Astra Zeneca, Janssen-Cilag. Reisebeihilfen/Vortragshonorare: Universität Rostock, DGKJPP, UCB, diverse gemeinnützige Organisationen. Keine Aktien, keine Beteiligungen an Pharmafirmen. Kein Konflikt erklärt. F. Petermann gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2012

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