Sonderhefte zum 55. Inner Ear Biology Workshop 06.–08.09.2018 in Berlin

Grundlagenforschung und Klinik – translationale Aspekte der Hörforschung

Special issues for the 55th Inner Ear Biology Workshop 06.–08.09.2018 in Berlin

Basic research and clinical aspects—translational aspects of hearing research. German version

Die Fähigkeit zu hören ist für die Kommunikation und Orientierung von großer Bedeutung und daher ein höchst bedeutsamer Faktor für die Lebensqualität sowie soziale Integration des Menschen [1, 2].

“Weltweit leiden 466 Mio. Menschen an einer Hörstörung”

Störungen im Bereich des Hörsystems, sowohl Schwerhörigkeit als auch Tinnitus, sind weit verbreitet und nehmen stetig zu. Nach einer aktuellen Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leiden weltweit 466 Mio. Menschen an einer Hörstörung – dies entspricht 5 % der Weltbevölkerung [3]. Darunter fallen 34 Mio. Hörstörungen im Kindesalter.

Europäische Studien zur Tinnitusprävalenz gehen von 12–30 % in der Bevölkerung aus [4]. Ungefähr 5 % der Menschen mit Tinnitus erleben eine leichte bis mittelschwere Belastung, die Hälfte der Patienten empfinden den Tinnitus als stark beeinträchtigend [5, 6]. Damit entwickelt sich auch Tinnitus zunehmend zum globalen Gesundheitsproblem [7, 8], das die Lebensqualität von Millionen Menschen erheblich einschränkt.

Es wird geschätzt, dass bis zum Jahr 2050 über 900 Mio. Menschen von einem Hörverlust betroffen sind. In dem von der WHO herausgegebenen Bericht „The global burden of disease“ wird Hörminderung an 15. Position und an 2. Stelle in Bezug auf eine Verringerung qualitätsadjustierter Lebensjahre genannt [9].

Als häufige Ursachen für einen Hörverlust gelten genetische Faktoren, Infektionskrankheiten, chronische Ohrinfektionen, Medikamentenfolgeerscheinungen, Alterungsprozesse und Lärmexposition [1]. So erleiden 1,1 Mio. junger Menschen im Alter zwischen 12 und 35 Jahren einen Hörverlust infolge selbstgewählter Lärmexposition [3].

Die Kosten für unbehandelten Hörverlust betragen jährlich 750 Mrd. US-Dollar [3]. Allein für die Behandlung von Tinnitus werden beispielsweise in den USA 19 Mrd. US-Dollar und in den Niederlanden 7 Mrd. € pro Jahr ausgegeben [10].

Es ist aufgrund dieser Fakten an der Zeit, Hörprävention auch als gesellschaftspolitisch relevantes Thema anzusehen. Weltweit könnten mehr als die Hälfte der Hörstörungen durch Prävention und Behandlung vermieden werden. Vor allem Screeningprogramme im Neugeborenenalter haben große Relevanz für die Minimierung des Hörverlusts im Kindesalter. Eine gute Praxis zum Schutz der Ohren – wie z. B. die Reduzierung von Lärmexposition und das Vermeiden von Innenohrmikrofonen – kann Hörproblemen ebenso vorbeugen. Darüber hinaus wird ein großer Prozentsatz von Hörstörungen schon jetzt erfolgreich mit Hörgeräten oder Cochleaimplantaten behandelt [2]. Die Rate der hörgeschädigten Bevölkerungsschicht, die tatsächlich mit Hörgeräten versorgt ist, liegt allerdings bei weniger als 25 % in den USA [11] und bei nur 20 % in Deutschland (2017) [12].

Die Bedeutung einer rechtzeitigen Hörgeräteversorgung wird durch die Erkenntnis, dass Hörverlust als einer von 9 modifizierbaren Risikofaktoren bei der Entwicklung von Demenz im Erwachsenalter zählt, noch stärker betont [13, 14]. Inwiefern Hörgeräte das Risiko einer Demenzerkrankung verringern könnten, bedarf allerdings noch einer Überprüfung in kontrollierten Längsschnittstudien.

Indirekte Hinweise, dass sich die Prävention und Versorgung von Hörstörungen sogar rückwirkend positiv auf kognitive Leistungsfähigkeit auswirken können, zeigen Studien zur Versorgung mit einem Cochleaimplantat (CI) einseitig oder beidseitig ertaubter Erwachsener, deren Lebensqualität, emotionales Befinden und kognitive Fähigkeiten durch eine Implantatversorgung signifikant verbessert wurden [15,16,17,18,19,20,21].

“Die Prognosen zur Entwicklung von Hörstörungen weltweit sind alarmierend”

Die Prognosen zur Entwicklung von Hörstörungen weltweit sind alarmierend und machen deutlich, dass der Hörforschung auch in den kommenden Jahren gar nicht genug Aufmerksamkeit gewidmet werden kann. Interventionen zur Prävention und Behandlung von Hörstörungen sind kosteneffektiv und bringen jedem Einzelnen großen Nutzen.

Vor diesem Hintergrund fand vom 06.–08.09.2018 der 55. Inner Ear Biology Workshop (IEB) in Berlin statt: Forscher und Kliniker aus 35 Ländern kamen zum Wissensaustausch nach Berlin.

Der diesjährige IEB konzentrierte sich dabei v. a. auf translationale Forschung im Bereich des Innenohrs und des auditorischen Systems mit der Fragestellung, welche Erkenntnisse der Grundlagenforschung in neue Diagnostik- und Behandlungstools übernommen und direkt angewendet werden können.

Die besondere Komplexität in der Entwicklung und der Physiologie des auditorischen Systems wird durch die große Vielzahl von Genen reflektiert, die mit der auditorischen Funktion verbunden sind [22]. Besonders Fortschritte in der molekularen Biologie haben zu einer verbesserten Erkennung und damit früheren Interventionsmöglichkeiten bei Patienten mit Hörverlust geführt [2].

Beim Menschen sind bereits über 150 nichtsyndromale Genloci (DFNA; DFNB und DFNX) und mehr als 400 genetische Syndrome mit Hörverlust identifiziert worden. Darüber hinaus sind über 100 nichtsyndromale Gene in Maus und Mensch identifiziert, die mit Hörverlust in Verbindung stehen. Die daraus resultierenden genetischen Vernetzungen im Hörsystem sind jedoch noch längst nicht erschöpfend verstanden [23, 24]. So sind die meisten Gene, die einen syndromalen Hörverlust verursachen, noch unbekannt [25]. Tierexperimentelle Initiativen wie das International Mouse Phenotying Consortium (IMPC) helfen, neue Kandidaten-Gene für Hörverlust mittels großer Kohorten von Maus-Knockout-Stämmen zu entdecken [22].

Besondere innenohrspezifische Proteine wie z. B. Prestin, Otoferlin und Pendrin sind in den letzten Jahren entdeckt und charakterisiert worden [26]. Spezifische Funktionsstörungen wie genetische und erworbene auditorische Neuropathien sowie Differenzierungen zur Synaptopathie rücken zunehmend in den Blickwinkel der HNO-Diagnostik [27].

Diese Erkenntnisse sind auch im Hinblick auf personalisierte Medizin im Bereich des Hörens höchst relevant, die eine für Patienten maßgeschneiderte Behandlung auf Basis molekularer Diagnostik (basierend auf Erkenntnissen aus dem Genom, Biomarkern, Verhalten und Umwelteinflüssen) zum Ziel hat [28]. Mit der Entzifferung des menschlichen Genoms vollzog sich ein Paradigmenwechsel im Bereich der Diagnostik und zukünftigen Therapie. Genetische Untersuchungen erlauben eine gezielte Aufklärung des Patienten über die Ätiologie seiner Erkrankung und eventueller Begleitsymptome [29]. So können Vorhersagen bezüglich der weiteren Entwicklung der Schwerhörigkeit und evtl. diesbezüglich bestehender Risikofaktoren erleichtert werden [30]. Durch den Einsatz von Next-Generation-DNA-Sequenzierungen bei der genetischen Ursachenforschung der Schwerhörigkeit gelingen deutliche Fortschritte.

“Erste Ergebnisse zur Stammzelltransplantation in das menschliche Innenohr liegen bereits vor”

Eine ideale Therapie des Hörverlusts beim Menschen – das Ersetzen oder die Regeneration der inneren und äußeren Haarzellen – steht für die breite klinische Anwendung zum jetzigen Zeitpunkt noch aus. Dennoch ist besonders auf molekularer Ebene ein zunehmender Verständnisgewinn über bestimmte Schritte solch eines Regenerationsprozesses zu verzeichnen [31,32,33,34,35]. Erste Ergebnisse zur Stammzelltransplantation in das menschliche Innenohr liegen bereits vor [36]. Es wurde gezeigt, dass autologe transplantierte Stammzellen aus dem humanen Knochenmark zur zellbasierten intracochleären Freisetzung von Wachstumsfaktoren in Verbindung mit einer Cochleaimplantation genutzt werden können. Auch im Bereich der Gentherapie erfolgen erste klinische Studien, so z. B. eine Atoh1(Hath1)-Gentherapie bei hochgradig schwerhörigen Patienten mithilfe eines rekombinanten adenoviralen Vektors [37].

Ausgewählte Themen des IEB umfassten zudem Aspekte der Stammzellforschung, synaptische Tonkodierung, Erkenntnisse zu Synaptopathien, tageszeitliche Regulationsmuster der Cochlea und des auditorischen Systems, Einfluss von Wachstumsfaktoren auf die Progression von Hörstörungen, Modelle zur Tinnitusentstehung sowie biologische und pharmakologische Behandlungsmöglichkeiten des Hörsystems.

Neben den traditionellen Vortragsformaten mit exzellenten Keynotes waren praktische Workshops zum Thema Hirnstammaudiometrie im Tiermodell, Diagnostik bei CI, Vestibularisdiagnostik, Komorbiditäten bei Tinnitus, Möglichkeiten in der Hörgeräteversorgung, Halswirbelsäulendiagnostik im HNO-Bereich sowie ein Patiententag integriert. Am letzten Tag fand eingebettet in den IEB darüber hinaus das 20. Tinnitussymposium der Charité – Universitätsmedizin Berlin statt.

In den 2 Sonderheften zum IEB 2018 möchten wir Ihnen wichtige Aspekte der Grundlagenforschung und klinischer Zusammenhänge im Hörbereich näherbringen und Ihnen damit einen Überblick zum aktuellen Stand der Innenohrforschung bis hin zur klinischen Behandlung geben.

Mit freundlichen Grüßen

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Prof. Dr. Birgit Mazurek

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Prof. Dr. Marlies Knipper

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Dr. Eberhard Biesinger

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Prof. Dr. Holger Schulze

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Correspondence to Prof. Dr. med. B. Mazurek.

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B. Mazurek, M. Knipper, E. Biesinger und H. Schulze geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

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Mazurek, B., Knipper, M., Biesinger, E. et al. Sonderhefte zum 55. Inner Ear Biology Workshop 06.–08.09.2018 in Berlin. HNO 67, 156–158 (2019). https://doi.org/10.1007/s00106-019-0621-y

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