_ Nahezu jede dritte Frau hat bereits mindestens eine akute Harnwegsinfektion (HWI) in ihrem Leben erlitten. Bei jeder dritten Betroffenen entwickeln sich rezidivierende HWI. Die übliche Therapie und Rezidivprophylaxe besteht in der Gabe von Antibiotika — mit dem Risiko von Antibiotikaresistenzen, Nebenwirkungen und Interaktionen mit anderen Wirkstoffen.

Femannose® mit D-Mannose und Cranberry-Extrakt bietet eine natürliche Alternative zur Akutbehandlung und Prophylaxe rezidivierender HWI. Rund neun von zehn Blasenentzündungen werden durch Escherichia (E.) coli verursacht. Die Oberfläche der Schleimhautzellen in der Blase besteht aus Zuckerstrukturen (= körpereigene D-Mannose), an denen sich E. coli anheften und so durch die Abwehrreaktion des Körpers die Entzündung verursachen. D-Mannose bindet auf physikalische Weise an die Fimbrien der Bakterien, sodass diese nicht mehr an die Schleimhautzellen im Urogenitaltrakt andocken und keine Entzündung auslösen können. Die Zucker-Bakterien-Komplexe werden mit dem Urin ausgeschwemmt. Eine Resistenzentwicklung entsteht bei dieser Inaktivierung der Bakterien nicht.

Eine randomisierte klinische Studie (RCT) belegte, dass D-Mannose in der Rezidivprophylaxe von HWI mindestens ebenso wirksam ist wie die Therapie mit dem Standardantibiotikum Nitrofurantoin und zudem besser verträglich [Kranjcec B, et al. D-mannose powder for prophylaxis of recurrent urinary tract infections in women: a randomized clinical trial. World J Urol. 2014; 32: 79–84].

Die Studie schloss insgesamt 308 Frauen mit akuter Zystitis ein, die wiederholt unter HWI gelitten hatten. Alle Frauen erhielten zunächst für eine Woche das Antibiotikum Ciprofloxacin. Im Anschluss wurden sie in drei Gruppen randomisiert. Eine Gruppe erhielt keine Rezidivprophylaxe. In den anderen beiden Gruppen nahmen die Patientinnen über einen Zeitraum von sechs Monaten entweder das Standardantibiotikum Nitrofurantoin (50 mg/Tag) ein oder D-Mannose (2 g/Tag in 200 ml Wasser).

Nach sechs Monaten war bei insgesamt 98 Patientinnen ein Infektrezidiv aufgetreten. In der Gruppe ohne Prophylaxe hatten rund 61 % der Frauen eine erneute Infektion, in der Nitrofurantoin-Gruppe 20,4 % und in der D-Mannose-Gruppe 14,6 %. Damit war die Rezidivrate in beiden aktiven Prophylaxegruppen im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne Prophylaxe signifikant reduziert: um 66 % mit dem Antibiotikum und um 76 % mit D-Mannose.

Der natürliche Zucker DMannose wirkt somit zur Prophylaxe von HWI ebenso gut wie Nitrofurantoin. In Femannose® ist D-Mannose mit 2 g optimal dosiert. Neben der überzeugenden Wirksamkeit ist die sehr gute Verträglichkeit ein weiterer Pluspunkt. Zudem ist das Präparat vegan und frei von Gluten, Laktose sowie Konservierungsmitteln.