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Ein „weiter so“ geht nicht!

Visionen zur Veränderung der desolaten Lage in unserem Fachbereich
  • Lothar EngelmannEmail author
Berufspolitisches Forum
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In dem Artikel „Versorgung der Bevölkerung in Gefahr“ [1] sorgen sich maßgebliche Vertreter der deutschen internistischen Intensivmedizin um die Zukunft unseres Fachgebiets. Die Sorgen werden festgemacht an personalbedingten Einschränkungen von Notversorgung und Intensivtherapie, Bettensperrungen, personeller pflegerischer Unterbesetzung, resultierender hoher Arbeitsbelastung, schlechten Arbeitsbedingungen, an Unzufriedenheit mit dem Beruf und mangelnder Wertschätzung. In der Summe führe die schlechte pflegerische Besetzung zur signifikanten Zunahme der Patientenmortalität und zu gefährdeter Finanzierung der Krankenhäuser.

Die Verfasser haben auch Ursachen für die Misere ausgemacht: erlösorientiertes Abrechnungssystem, unverhältnismäßige schlechte Vergütung, Verschieben von Mitteln aus dem solidarfinanzierten Gesundheitssystem in Aktiengesellschaften und dortige Gewinnmaximierung. Aber es fehlen Vorstellungen oder gar Visionen, Änderungen herbeizuführen.

Mehr Personal soll Entlastung...

We cannot “carry on” like this!

Visions for changing the desolate situation in our speciality

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

L. Engelmann gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Für diesen Beitrag wurden von dem Autor keine Studien an Menschen oder Tieren durchgeführt. Für die aufgeführten Studien gelten die jeweils dort angegebenen ethischen Richtlinien.

Literatur

  1. 1.
    Karagiannidis C, Hermes C, Krakau M et al (2019) Versorgung der Bevölkerung in Gefahr. Dtsch Ärztebl 116(10):B378–B381Google Scholar
  2. 2.
    Das Grundgesetz für die Bundesrepublik DeutschlandGoogle Scholar
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    Giffey F (2019) zit. Nach Osterloh F: Politik legt Ideenkatalog vor. Dtsch Ärztebl 116(25):B1000–B1001Google Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.LeipzigDeutschland

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