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Heilberufe

, Volume 69, Issue 11, pp 22–22 | Cite as

PflegeKolleg Fragebogen

Schmerz behandeln
  • Springer Medizin
PflegeKolleg
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(Es ist jeweils nur eine Antwort richtig.)

1. Der Patient leidet kontinuierlich oder unter häufig wiederkehrenden Schmerzen. Wann spricht man von chronischen Schmerzen?

A Nach vier Monaten

B Nach mehr als sechs Monaten

C Nach drei Monaten

2. Schmerz wird durch vier Komponenten beeinflusst. Was zeichnet die affektive aus?

A Die kognitive Schmerzverarbeitung setzt gefühlsbetonte Prozesse in Gang, die dem Schmerz erst die typische, individuelle Ausprägung verleihen.

B Eine schmerzhafte Reizung erzeugt subjektive Schmerzempfindungen, Ort, Dauer und Intensität der Reizung spiegeln sich darin wider.

C Die Wahrnehmung der schmerzhaften Empfindungen in Raum, Zeit und Intensität ist die Voraussetzung für die adäquate Bewertung des Schmerzes.

3. Was ist entscheidend für den Erfolg multimodaler Schmerztherapieprogramme?

A Die Dauer der Anwendung.

B Die Therapieinhalte bauen aufeinander auf und ergänzen sich komplementär.

C Die Erfahrung des Anwenders.

4. Wie hoch wird in Deutschland die Zahl der Menschen mit chronischen, nicht tumorbedingten Schmerzen geschätzt?

A Auf 8 bis 16 Millionen Menschen

B Auf 16 bis 20 Millionen Menschen

C Auf 4 bis 10 Millionen Menschen

5. Wann ist davon auszugehen, dass ein an Demenz Erkrankter nicht mehr zuverlässig auf die Frage nach Schmerzen antworten kann?

A Sobald er keine einfachen Ja/Nein-Fragen mehr verstehen und beantworten kann.

B Das Problem ist zu vernachlässigen, da Schmerzen mit zunehmender Demenz verschwinden.

C Dafür gibt es keine Regel, der Zeitpunkt ist individuell.

6. Schmerzen bei Menschen mit Demenz zu erkennen und einzuschätzen, ist schwierig. Wie kann es gelingen?

A Mit den üblichen Skalen zur Schmerzmessung.

B Man richtet sich nach den eigenen Erfahrungen.

C Das DNQP empfiehlt drei spezielle Instrumente zum Schmerzassessment.

7. Welche Maßnahmen sollten auch bei Menschen mit Demenz neben medikamentöser Schmerztherapie zur Linderung eingesetzt werden?

A Keine weiteren Maßnahmen, da sie nicht wirksam sind.

B Nichtmedikamentöse und physikalische Maßnahmen, aber auch Beschäftigung, Kommunikation.

C Medikamentöse sollten außen vor gelassen und nur nichtmedikamentöse Maßnahmen eingesetzt werden.

8. Wozu dienen die DNQP-Expertenstandards zum Schmerz?

A Sie sollen in erster Linie die pflegewissenschaftliche Debatte fördern.

B Sie sind Grundlage für Gesetze und Richtlinien, die in der Pflege gelten.

C Sie sind Basis pflegerischen Schmerzmanagements.

9. Welche Regel gilt für die Zeitabstände zur Schmerz- und Verlaufserhebung?

A Diese werden individuell festgelegt.

B Diese ergeben sich aus den Abläufen.

C Jedes Krankenhaus trifft dazu Festlegungen.

10. Wann werden pflegerische Schmerzexperten eingesetzt?

A Wenn der ärztliche Schmerztherapeut es für erforderlich hält.

B Bei instabilen Schmerzsituationen, zur Auswahl multidimensionaler Assessments, bei Veränderungen im Behandlungsplan.

C Wenn es sich aus dem „Tagesgeschäft“ ergibt.

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© Springer Medizin Verlag GmbH 2017

Authors and Affiliations

  • Springer Medizin

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