Ueber die Gesteine des Kilimandscharo und dessen Umgebung.

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References

  1. Herr Dr. Hans Meyer zieht diese Schreibweise vor, folgt also der auf der Karte Afrikas von R. Andree und A. Scobel (Leipzig 1884) angenommenen Orthographie; - dj ist überall, wie im Französischen, also annähernd wie dsch auszusprechen. Alle bisherigen Forscher dieses Gebietes schreiben „Kilima-Ndjaro“.

  2. Zeitschrift für allgemeine Erdkunde. Berlin 1863, XIV, 41-47 und 348. (Bericht über die Besteigung des Kilimandscharo von v. d. Decken.) Sadebeck in C. C. von der Decken’s Reisen in Ostafrika. Bd. III, Abth. 3. Fischer G. A. : Bericht über die im Auftrage der geographischen Gesellschaft in Hamburg, unternommene Reise in das Massai-Land. Mitth. der geogr. Ges. in Hamburg. 1882, pag. 36-99 u. 189-237. Thomson J.: Durch Massai-Land. Deutsch v. W. v. Freeden. Leipzig 1885. Johnston H. H.: Der Kilima-Ndjaro. Leipzig 1886. Meyer, Hans : Vorläufiger Bericht über meine Besteigung des Kilimandscharo, Juli 1887. Petermann’s Mitth. 1887, Bd. 33, pag. 353.

  3. Meyer erreichte am Kibo eine Höhe von 6050 Meter, und es blieb ihm noch unersteigbar eine Eiswand von 35-40 Meter. Die Höhe des Kimawenzi gibt er nicht an. Johnston berechnete die Höhe des Kibo mit 5733 Meter. Thomson’s Beobachtung ergab 5757 Meter; die von Fischer 5603 Meter für den Kibo, und 4960 Meter für den Kimawenzi. v. d. Decken schätzte die Höhe des Kibo zu 5703 Meter.

References

  1. Johnston, op. cit. pag. 1 et seqq.

  2. Nach Meyer soll die Nordseite des Gebirges fast ganz schneefrei sein. (Petermann’s Mitth. 1887, pag. 355.) Die Eingeborenen, welche Fischer (1. c. pag. 52) fragte, was das Weisse auf dem Berge sei, antworteten „Steine“ (!).

  3. op. cit. pag. 184.

  4. 1. c. pag. 52.

References

  1. „Suma de Geographia que trata de todas las partidas ÿ provincias del Mundo.“ (Sevilla 1519, fol. 57, auch spätere Ausgaben 1530, 1546.)

  2. Tschaga oder Dschagga ist der einheimische Name für den bewohnten Gürtel, welcher sich in 1000-2100 Meter Höhe rund um den Berg erstreckt.

References

  1. op. cit. pag. 190-193.

  2. Vergl. die provisorische Karte Hans Meyer’s (l.c.).

  3. Meyer, 1. c, pag. 354 oben.

  4. op. cit. pag. 193.

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  2. Report on the rocks collected by H. H. Johnston etc.- Report of the British Association. 1885, pag. 682.

  3. Orthoclase from Kilima-njaro. Mineralogical Magazine. Juli 1886, Nr. 32, 7, pag. 10-12.

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  1. N. Jahrbuch f. Min. Beilage-Band IV, pag. 576 et seqq.

  2. 290 Kilometer vom Kilimandscharo; ist der Abgangs- wie der Endpunkt vieler Handelskarawanen der Suaheli und Araber.

  3. 1. c. pag. 247.

  4. Die meisten geologischen Data entnehme ich aus Thomson’s Werk.

  5. Der Taro-Berg liegt in der Luftlinie etwa 60 Kilometer von Mombassa.

  6. Thomson, op. cit. pag. 62.

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  1. ? Amphibolit.

  2. Nach Roth, Glimmerschiefer.

  3. Thomson, op. cit. pag. 84.

  4. G. Kose, 1. c. pag. 245.

  5. Neuerdings (Geol. Mag. 3, V, Nr. 6, 1888, pag. 257) hat Hatch eine kurze Abhandlung „on a Hornblende-Hypersthene-Peridodite from Losilwa in Taveta District“ veröffentlicht, welcher keinen Feldspath führt. Das Gestein tritt wahrscheinlich in engem Verband mit dem oben genannten Hypersthenfels auf.

  6. Roth, I.c. pag. 544-545.

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  1. Thomson, op. cit. pag. 120.

  2. 1. c. pag. 577.

  3. 1. c. pag. 245.

  4. Johnston, op. cit. pag. 513.

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  1. Maongo oder Maungu ist ein Glied in der Kette getrennter Berge oder Spitzen, welche NS., also parallel der Käste streichen. Er liegt östlich von Ndara.

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  2. Für die Ausführung der Abbildungen habe ich Herrn R. Burckhardt meinen herzlichsten Dank auszusprechen.

  3. Beitrag zur Petrographie des westafiikan. Schiefergebirges. Diese Mitteil. 1884, VI, 93-133.

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  1. Von Fangani an der Küste liegt der Mafi-Berg etwa 120 Kilometer entfernt.

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  3. Gest. der Sababurg. Cassel 1871, pag. 30.

  4. Den Glühverlust konnte ich nicht bestimmen. Jedesmal (auch sogar im CO2-Strom) fand eine Oxydation statt und eine Zunahme an Gewicht von etwa 3 Procent. Ich war nicht im Stande, andere Methoden anzuwenden.

  5. Judd and Cole, On the basaltglass of the Western Isles of Scotland. Q. J. geol. Soc. 1883, pag. 455.

  6. Roth, Geologie, pag. 369.

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  2. Basaltgest. pag. 103.

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  1. Die Erzkörner sind inHCl löslich, viel leichter löslich, als es das Titan- eisen zu sein pflegt, aber doch im Vergleich zu reinem Magnetit immerhin so langsam, dass die Vennuthung eines Titangehaltes im Magnetit nicht ausgeschlossen ist. Die Behandlung eines Dünnschliffes mit der Säure ist sehr ungenau, weil das Erz, ohne gelöst zu sein, herausfällt und die Löcher dann den Glauben erwecken können, als ob es in Lösung gegangen sei. Die bessere und in dem besprochenen Falle allein anwendbare Methode ist die Behandlung der isolirten Körner, resp. Krystalle, auf einem Uhrglas.

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  2. Die basaltischen Laven und Tuffe der Provinz Haurân etc. Diese Mitteil. 1886, Bd. VII, pag. 488. Doss erwähnt ferner, dass ein Theil seiner Olivine in Krystallgerippen ausgebildet sei. Das ist bei meinen Gesteinen auch der Fall, obwohl selten. Die Form ist genau die von Doss in Fig. 8 seiner Abhandlung abgebildete. - Man vergleiche auch Stecher, Contacterscheinungen an schottischen Olivin-diabasen. Diese Mitteil. IX, pag. 157.

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  2. Der Märu-Berg liegt fast genau westlich vom Kilimandscharo in 3 ° 15′ südl. Br und 36° 40′ östl. L.

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  1. Es kommt allerdings eine einzige Ausnahme vor. Diese farblose doppelbrechende Substanz lässt sich als strahlenförmiger Natrolith erkennen.

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  1. Marangn liegt an der Südostseite des Kilimandscharo in der Höhe von etwa 1300 Meter.

  2. Allerdings der richtige Beweis für die Gegenwart des Nephelins. Man ver gleiche G. v. Rath, Z. d. d. g. G. 1860, pag. 41.

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  1. N. J. 1879, pag. 825.

  2. Ueber die Gesteine der Vulkangrnppe vonArequipa. Diese Mitth. VII, pag. 344.

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  2. N. J. 1886, I, pag. 51. Anmerkung zu dem Referat Becker, „Ueber Schmelz-versuche mit Pyroxenen etc.“

  3. Petrogr. Studien an Basaltgest. der Rhön. In.-Diss. Halle 1883, pag. 27.

  4. Basaltgest. 1870, pag. 26.

  5. Die Basalte und Phonolithe Sachsens. 1873, pag. 130.

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  4. Ibid.

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  7. Ueber die dunklen Umrandungen der Hornblenden etc. N. J. 1883, II, pag. 8.

  8. Sitzungsber. niederrh. Ges. Nat. u. Heilk. Bonn 1884.

  9. 1. c. pag. 347.

  10. Mikrosk. Physiogr. 1885, I, pag. 484.

  11. Ausser den schon citirten Arbeiten von van Werveke, Bücking, Sommer lad, Petzold nod Doss vergleiche man:

  12. Möhl H.: Die Basalte und Phonolithe Sachsens. 1873, pag. 108, 118, 130, 137, 142, 176, 184, 185, 196, 199, 208.

  13. Derselbe: „Das Ganggest. im Plauen’schen Grande ist Minette“. N. J. 1875, pag. 177.

  14. Derselbe : Mikromin. Mitth. N. J. 1875, pag. 691.

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  1. Diese Combination ist sehr ähnlich dem in Naumann-Zirkel’s „Elemente der Mineralogie“ abgebildeten Orthoklaskrystalle. Man vergleiche die 12. Auflage, pag. 685, Fig. 5.

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  1. „Unverzwillingt“ insofern die makroskopische Verzwillingung gemeint wird.

  2. Die meisten orientirten Dünnschliffe wurden von Herrn Funess in Berlin angefertigt; die übrigen von den Herren Voigt and Hochgesang in Göttingen.

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  5. Kiwangaine liegt in N. W.-Richtung vom Kilimandscharo nur 130 Kilometer, Naiwaschasee 300 Km. entfernt.

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Shearson Hyland, J. Ueber die Gesteine des Kilimandscharo und dessen Umgebung.. Mineralog. und petrogr. Mitteil. 10, 203–268 (1889). https://doi.org/10.1007/BF02993444

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