Research in Experimental Medicine

, Volume 95, Issue 1, pp 572–579 | Cite as

Der Einfluß der Polarisationskapazität der Haut und der Gewebe auf die Ausbildung der “S”-Zacke beim klinischen Elektrokardiogramm

  • Werner Lueg
  • Wilhelm Gaarz
Article

Zusammenfassung

Die vorstehenden Ausführungen sollten zeigen, daß bei derBeurteilung der S-Zacke im EKG stets einige Vorsicht geboten ist, da sie oftmals als Kunstprodukt zu werten ist. Es wird gezeigt, wie Formänderungen des EKG, die durch die Polarisationskapazität der Haut bedingt sind, bei der Aufnahme mit stromverbrauchenden Geräten, also bei Verwendung von Saiten- und Spulengalvanometern, durch geeignete Ableitungsbedingungen eingeschränkt werden können. Es wird ferner gezeigt, daß die neueren, mit Röhrenverstärkern ausgerüsteten sog. “Spannungs”-Elektrokardiographen von allen Ableitungsanordnungen unabhängig sind.

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Copyright information

© Verlag Von Julius Springer 1935

Authors and Affiliations

  • Werner Lueg
    • 1
  • Wilhelm Gaarz
    • 2
  1. 1.Untersuchungsabteilung des William G. Kerckhoff-InstitutsBad Nauheim
  2. 2.Meßlaboratorien des Wernerwerkes der Siemens & Halske-A.G.Berlin-Siemensstadt

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