Research in Experimental Medicine

, Volume 95, Issue 1, pp 360–372 | Cite as

Über die Beeinflussung des Serumgehaltes an Trockensubstanz und Nichteiweißkörpern durch Moorbäder

V. Mitteilung
  • Heinrich Guthmann
  • Leo Heß
  • Gisela Wendland
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Zusammenfassung

  1. 1.

    Der Gehalt des Serums an Nichteiweißkörpern zeigt innerhalb 24 Stunden keine nennenswerten Schwankungen, so daß das Nüchternsein und die Blutentnahme als solche ohne wesentlichen Einfluß sich erweisen.

     
  2. 2.

    Durch Moorbäder von 38° stellt sich eine Steigerung des Nichteiweißkörpergehaltes ein, der 6 Stunden nach dem Bad seinen höchsten Wert erreicht, um nach 24 Stunden abzusinken bzw. etwas unter den Ausgangswert zu fallen.

     
  3. 3.

    Bei den Moorbädern von 38° sind die Ergebnisse aus den Serien-untersuchungen die gleichen wie bei den Mittelwerten aus Einzelfällen.

     
  4. 4.

    Moorbäder von 42° bewirken eine weitere Steigerung des Gehaltes an Nichteiweißkörpern, der schon 1 Stunde nach dem Bad einwandfrei angestiegen ist und fast 24 Stunden anhält.

     
  5. 5.

    Bezüglich des Serumnichteiweißkörpergehaltes verhalten sich die ersten Bäder wie die folgenden, woraus zu schließen ist, daß das Moorbad immer wieder einen erneuten Reiz darstellt und eine Gewöhnung nicht eintritt.

     
  6. 6.

    Unter dem Einfluß der Moorbäder zeigt sich bei im Krankheitsbefund gleichgebliebenen Fällen eine Abnahme des Serumgehaltes an Nichteiweißkörpern. Bei den gebesserten ist bei denjenigen mit hohen Ausgangswerten eine starke Abnahme, bei denen mit niedrigen eine Zunahme des Gehaltes an Nichteiweißkörpern zu erkennen.

     

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Copyright information

© Verlag Von Julius Springer 1935

Authors and Affiliations

  • Heinrich Guthmann
    • 1
  • Leo Heß
    • 1
  • Gisela Wendland
    • 1
  1. 1.Balneologischen Abteilung und Moorbadeforschungsstelle Bad Schwalbach der Universitäts-Frauenklinik Frankfurt a. M.Frankfurt a. M.Deutschland

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