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Die Bedeutung der medialen Orbitotomie für die Behandlung primärer Tumoren der Orbita

  • H. Mennig
Sitzungsbericht Vorträge auf Aufforderung zum Thema

Zusammenfassung

Operationstechnische Schwierigkeiten, therapeutische Unzulänglichkeiten und nicht unerhebliche Belastungen des Kranken sowie funktionelle und kosmetische Nachteile des vorderen, temporalen und transfrontalen Zuganges zur Orbita bei nachgewiesenem oder bei Verdacht auf Orbitatumor veranlaßten mich vor mehr als 7 Jahren, neue Eingriffsweisen für die operative Behandlung der orbitalen Geschwülste zu entwickeln und bei einer großen Zahl einschlägiger Fälle anzuwenden. Von den Grundtypen der medialen, oberen, unteren und lateralen Orbitotomie, die sich untereinander und in Verbindung mit Schnittführungen der Rhino-, Ophthalmo- und Gesichtschirurgie jedem Einzelfall gemäß günstig anpassen und dem Operationsbefund entsprechend vorteilhaft erweitern lassen, hat die mediale Orbitotomie bei der chirurgischen Entfernung primärer Geschwülste der Orbita besondere Bedeutung erlangt, weil sie für die Mehrzahl dieser Tumoren die Forderungen an eine radikale Geschwulstentfernung erfüllt und funktionell und kosmetisch bestmögliche Ergebnisse bringt. — Die Technik der medialen Orbitotomie wird beschrieben und ihre Anwendung und Ergebnisse bei der operativen Behandlung der primären Tumoren der Orbita an Beispielen mehrjähriger klinischer Erfahrung erörtert.

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Copyright information

© Springer-Verlag 1966

Authors and Affiliations

  • H. Mennig
    • 1
  1. 1.Berlin

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