Vergiftungen durch Brasilianische Werkhölzer. I

  • Friedrich W. Freise
Sammelberichte

Literatur

  1. 2.
    Zur allgemeinen übersicht s. u. a. des Verf. Arb. Gesundheitsschädigungen durch Arbeiten mit giftigen Hölzern, Beobachtungen aus brasilianischen Gewerbe-betrieben, in: Arch. f. Gew.— Path. u. Gew.— Hyg.,8, 1932, S. 1.Google Scholar
  2. 1.
    Die Wurzeln des Baumes werden von den Indianern zwischen Santarém und Parintins zu Jagdpfeilgift verarbeitet; sie enthalten bis zu 1,15% desselben Alkaloids.Google Scholar
  3. 1.
    In Giftaufstrichen an Bambuspfeilspitzen indianischer Jäger hat Verf. wiederholt in rd. 5 g Gift 0,25–0,40 g Cytisin feststellen können (Jagdobjekt: Tiger und Krokodil; Einschuß Blatt bzw. Auge üblich).Google Scholar
  4. 1.
    Dieser Gattungsname darf nicht verwechselt werden mit dem Holznamen Jacarandá, welcher den Gattungen Machaerium und Dalbergia der Papilionaceen zugehört; diese Gattungen enthalten nur harmlose Hölzer und stehen hier außer Betrachtung.Google Scholar
  5. 1.
    Die Amazonasindianer kennen einen Pastenaufstrich, bestehend aus dem Farbstoff der Bixa Orellana L (Urucum) in Mischung mit dem Weichharze von Icica icicariba Cand. etwa im Verhältnis 2∶1; der Aufstrich ist ein Schutz-, durchaus kein Heilmittel und ist nicht zu verwechseln mit der vom Verf. (z. B. in “Riechstoffindustrie und Kosmetik” 1934, Heft 10) bekannt gemachten indianischen Sonnenbrand- und Mückenstich salbe auf der Grundlage von Urucum, Icicaharz und Wasserschweinfett; hier ist das Icicaharz lediglich Aromabeigabe, im übrigen aber für die Salbenwirkung indifferent.Google Scholar

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© Springer-Verlag 1936

Authors and Affiliations

  • Friedrich W. Freise
    • 1
  1. 1.AnchietaBrasilien

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