Neohelicon

, Volume 23, Issue 1, pp 127–142 | Cite as

Das Bild Wiens in den Werken von Gyula Krúdy

  • Anna Fábri
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Literatur

  1. 1.
    Mór Jókai (1825–1904)-Schriftsteller, Publizist, Herausgeber von Zeitschriften, Politiker. Eine der maßgeblichen Persönlichkeiten der Revolutionstage vom März 1848 in Pest. Ab 1861 Parlamentsabgeordneter, ab 1896 Mitglied des Oberhauses. Sein erster Roman erschien 1846, der letzte in seinem Todesjahr. Seine Schriftsteller-laufbahn von sechs Jahrzehnten war von Erfolg, Anerkennung und der Begeisterung des Publikums begleitet. Er beeinflußte mehr als irgendeiner seiner Berufskollegen die Entwicklung der ungarischen Erzählprosa, sein Schaffen rief in Ungarn das literarische Publikum im modernen Sinne ins Leben. Seine Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, er war ein bekannter und beliebter Schriftsteller in Polen und England. Dabei riefen aber seine Werke auch heftige Kritiken hervor, seine Kritiker beanstandeten die abenteuerliche, den französischen Romantikern verwandte Handlungsfügung und die damit zusammenhängende schematische Charakterisierung der Helden, aber selbst die strengsten Kritiker mußten zugeben, daß Jókai ein großer Stilkünstler war, der durch die Lebendigkeit seines Vortrags weit unter seinen Zeitgenossen herausragte. Mit einiger Übertreibung könnte man sogar behaupten, daß die tieferen Zusammenhänge seiner Kunst nicht von Kritikern und Literaturhistorikern, sondern von Schriftstellern (z. B. von Kálmán Mikszáth, Endre Ady, Géza Csáth, Dezső Kosztolányi und Gyula Krúdy) entdeckt wurden. Diese lenkten die Aufmerksamkeit darauf hin, daß der „große Märchenerzähler” immer wieder die großen Schicksalsfragen Ungarns aufwarf, indem er seine Helden in Zwangslagen vor das Dilemma von Tradition oder Neuerung stellte.Google Scholar
  2. 2.
    So z. B. in den RomanenA kőszívű ember fiai [Die Baradlays] (1869),Fekete gyémántok [Die schwarzen Diamanten] (1870) oderAz élet komédiásai [Die Komödianten des Lebens] (1875).Google Scholar
  3. 3.
    In den Romanen Jókais suchen meistens junge Frauen in Wien Unterschlupf: fast ausnahmslos versuchen sie als Näherin oder Stickerin ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.Google Scholar
  4. 4.
    Kálmán Mikszáth (1847–1910). Schriftsteller, Herausgeber von Zeitschriften, Publizist, Politiker. Von 1887 bis zu seinem Tod Parlamentsabgeordneter. Seine ersten Erfolge erntete er mit Darstellungen des Volkslebens, aber ein Liebling des Publikums wurde er erst mit seinen Romanen und seinen Krokis aus dem Abgeordnetenhaus. Den Prozeß und die Konflikte der großen Umgestaltung des politischen, gesellschaftlichen und des Privatlebens im ausgehenden 19. Jahrhundert hielt er mit ironischen, zuweilen satyrischen Obertönen fest, wobei er auch kaum verhüllt um den Schwund der alten Werten und Ideale klagte. Als Erzähler nahm er immer wieder die Position eines Urteilssprechers und Meinungsbilders ein, aber er glaubte nicht — und wollte es auch nicht vorgeben-, daß er selbst hinsichtlich der kritisierten Lebensweisen und Mentalitäten außerhalb oder über der Gesellschaft stehen würde, vielmehr ließ er immer wieder durchblicken, daß er — wie auch die Leser — ein hinfälliger Bestandteil des hinfälligen Ganzen war. Diese Solidarität bestimmte auch seine Erzählmethoden, er richtete sich nach den sprachlichen Gewohnheiten und Erzählformen (vor allem der Anekdote) seiner meist adeligen Leser. Seine künstlerische Souverenität entfaltete sich gerade dadurch, daß er zu diesen Verbindlichkeiten stand, und daraus nährte sich auch sein unvergleichlicher Humor.Google Scholar
  5. 5.
    Gyula Krúdy (1878–1933). Schriftsteller, Publizist. Mit neunzehn Jahren kam er bereits als mehrfach veröffentlichter Schriftsteller in die Hauptstadt und als er daselbst mit 55 Jahren verstarb, hinterließ er ein Lebenswerk von über hundert Bänden, das sich also in seinem Umfang nur an dem Jókais messen läßt. Während seiner fast vierjahrzehntigen Schriftstellerlaufbahn stand er fast immer außerhalb der literarischen und politischen Bewegungen, die seine Generation spalteten. Krúdy wurde von manchen als Inbegriff eines Schriftstellers, von anderen als Schriftsteller der Schriftsteller bezeichnet: all das bezieht sich auf die Durchpoetisierung seiner Prosa, auf den individuellen betont ästhetisierenden Charakter seines Stils. Es gab Jahre, in denen seine Popularität alles andere übertraf, und er hatte Anhänger, die auch zu Zeiten der Zurücksetzung durch die Kritik die Treue zu ihm hielten, aber seine schriftstellerische Größe wurde in erster Linie, bedingungslos, von seinen Berufskollegen anerkannt. Er experimentierte lange Zeit mit großer Ausdauer und fand erst in seinem ErzählungsbandSzindbád ifjúsága (Sindbads Jugend) (1911) zu seiner erzählerischen Attitüde (er trat als Interpretator seiner persönlichen Erinnerungen, zuweilen auch als Räsoneur des sich Erinnernden auf), wodurch er sich vom drükkenden Einfluß seiner großen literarischen Vorbilder, Jókai und Mikszáth, befreien konnte. Den wahren Durchbruch brachte ihm der RomanA vörös postakocsi (Die rote Postkutsche) (1913), in dem die Erinnerungs—Attitüde ebenfalls eine große Rolle spielt. Die Helden dieses Romans, wie auch Sindbad, der seinen Erinnerungen hinterherreist, sollten im gesamten Lebenswerk immer wieder aufscheinen. Von diesem Zeitpunkt an sind sämtliche Schriften von einem unverwechselbaren, zuweilen bis an Verschrobenheit gränzenden Ton, von leichter Ironie und einer ungewöhnlichen Behandlung der Zeitebenen gekennzeichnet. Auf die Periode des Weltkriegs und der Revolutionen folgte in seiner Kunst ein kurzes, provisorisches Auflodern des Stils, eine Art Flamboyant-Charakter; ein gewisser surrealistischer Ton, der für die Mehrheit seiner von Metaphern und Gleichnissen überschäumenden Werke auch zuvor bezeichnend war, wurde nun zum vorherrschenden Element seiner Vortragsweise. Wie die Grenzen von Vergangenheit und Gegenwart bei ihm schon immer ineinanderflossen, so erfaßte er mit der Zeit auch die Welt von Traum und Erlebnis, Phantasie und Realität zunehmend in einem unentwirrbaren Geflecht. Fast alle bedeutenden Werke knüpfen an die „belle époque” an, und mit zunehmendem zeitlichem Abstand steigerte sich in ihm das Interesse für diese Welt und er fühlte sich als Künstler immer mehr davon angezogen. Parallel damit wurden seine Erzählweise stufenweise abgeklärter, seine Vortragsweise frei von posen, sein Stil genauer und einfacher, wobei jedoch ein Widerschein von Stilisierung immer erhalten blieb. In seinen Werken spielen Liebesabenteuer, Aufregungen auf der Rennbahn und auf der Bühne, kulinarische Genüsse in Gasthäusern und Verzweiflung in Kneipen die Hauptrollen: Freuden und Leiden des Körpers, Störungen und selbsttrügerische Phantasien der Seele. Die Welt der Krúdy-Geschichten ist eine sekundäre Welt, in der die Ereignisse durch Ersatzhandlungen, und die Aktivitäten durch Träumerei ersetzt sind.Google Scholar
  6. 6.
    Die unterschiedliche gesellschaftliche und persönliche Lage und Lebenssituation der beiden Schriftsteller bestimmte ihren jeweiligen Blickpunkt, und daraus ergeben sich zwei unterschiedliche Wienbilder. Der junge Jókai war 1848 als Gesandter des revolutionären Ungarn im revolutionären Wien und stand später — als Gast der Kaiserin Elisabeth, die für seine Romane schwärmte — an der Wiege der Erzherzogin Marie Valerie, schließlich saß er gegen Ende des Jahrhunderts an der Seite Bertha von Suttners im Vorstand der Friedensbewegung. Krúdy hingegen war Jahre hindurch nur ein Journalist, der manchmal nach Wien geschickt wurde, oder er fuhr als Glücksbringer des Sonderlings und Rennsport-Nabobs Miklós Szemere zu den Freudenauer Rennen. (Letzterer wurde später — zumeist unter dem Namen Alvinczi — der Held zahlreicher seiner Romane.) Während Jókais Romanhelden, die sich in Wien aufhalten, meistens kanzleiangestellte, angehende Diplomaten, Offiziere und Geschäftsleute von Beruf sind, spielen in den Romanen Krúdys auch in dieser Hinsicht Journalisten, Glücksritter und Schauspielerinnen die Hauptrolle.Google Scholar
  7. 7.
    A vörös postakocsi. Auf Deutsch erschien der Roman unter dem TitelDie rote Postkutsche in der Übersetzung von György Sebestyén in drei Auflagen. Die Auflage von 1966 (Wien — Hamburg: P. Zsolnay Verlag, 459 Seiten) enthält auch eine gekürzte Fassung der Fortsetzung dieses Romans,Eine Herbstreise auf der roten Postkutsche.Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. z. B. seine ArtikelUtazás Bécsbe undBécsi szennyes (Eine Fahrt nach Wien bzw. Schmutzwäsche aus Wien) von 1915 bzw.Mariska Bécsben (Marischka in Wien) von 1916. In: Gyula Krúdy,Régi pesti históriák (Alte Geschichten aus Pest). Budapest, 1967 undPesti levelek (Briefe aus Pest), Budapest, 1963.Google Scholar
  9. 9.
    Die Folge von sechs Artikeln schrieb er für das TageblattMagyarország. Die einzelnen Fortsetzungen erschienen zwischen dem 26. November und dem 3. Dezember 1916 unter folgenden Titeln:Utazás egy habsburgi temetés körül (Reise um das Begräbnis eines Habsburgers);A kis király S(acher)né kávéscsészéinél (Der kleine König bei den Kaffeetassen der Frau S/acher/);Őszi alkonyat az infánsnő fehér lábainál és egy halott Habsburgnál (Herbstliche Abenddämmerung zu den weißen Füßen der Infantin und bei einem toten Habsburger);Régi császárok ravatalánál (An der Bahre alter Kaiser);Császárok és bankárok, házmesterek és toronymászók egy habsburgi temetésen (Kaiser und Bankiers, Hausmeister und Turmsteiger am Begräbnis eines Habsburgers);Az új király sír (Der neue König weint). (Die gesamte Folge wurde — etwas gekürzt — im BandPesti levelek (Briefe aus Pest), Budapest, 1963 wiederveröffentlicht.)Google Scholar
  10. 10.
    Őszi utazás a vörös postakocsin, Budapest, 1917.Google Scholar
  11. 11.
    Auf der Rennbahn erscheint Alvinczi — und zwar auf der Freudenauer Rennbahn, die auch in H. Brochs Hoffmannstahl-Buch mit Nachdruck erwähnt ist — in einem einzigen Roman, inA kékszalag hőse (Held des Blauen Bandes) von 1931. (Als Buch zuerst 1957 in Budapest veröffentlicht.)Google Scholar
  12. 12.
    „Wir sind alle gestorben, lieber Laci: zusammen mit Franz Joseph. Eigenartig, aber es ist so: dieser alte Mann, der nicht einmals richtig ungarisch konnte, bedeutete zugleich eine Glanzzeit der ungarischen Literatur, die sich nie wird zurrückbringen lassen. Wir waren stolz auf unsere Literatur, wir prahlten mit unseren unzähligen Werten und glaubten, daß die ungarische Literatur ebenso ihre Unsterblichen hat wie alle anderen Literaturen” — schrieb er am 14. Juli 1925 an Lajos Hatvany. In:Hatvany Lajos levelei (Der Briefwechsel von Lajos Hatvany), Budapest 1985, 205.Google Scholar
  13. 13.
    In seinen Feuilletons, die im SammelbandA tegnapok ködlovagjai (Nebelritter von Gestern) 1925 veröffentlicht wurden, wies Krúdy sowohl Franz Joseph als auch Rudolph einen vornehmen Platz unter den Nebelrittern zu:Ferenc József, Európa elsó gavallérja (Franz Joseph, der Kavalier Nummer eins von Europa) bzw.Jókai barátja, a boldogtalan Rudolf királyfi (Jókais Freund, der unglückliche Königssohn).Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. das FeuilletonMit ebédelt Ferenc József? A bécsi tányérhús legendája [Was speiste Franz Joseph? Die Legende vom “Wiener Tafelspitz”]. Erstveröffentlichung 1933, in Buchform zuerst im BandÁlmoskönyv [Traumbuch], Budapest, 1966.Google Scholar
  15. 15.
    Baron Lajos Hatvany (1880–1961), Schriftsteller und Kritiker, war ein freigebiger Mäzen der modernen ungarischen Literatur.Google Scholar
  16. 16.
    Vgl.Ferenc József barátnóje (Die Freundin von Franz Joseph), 1927 (in Buchform in:A tegnapok ködlovagjai (Nebelritter von Gestern), Budapest, 1961.Google Scholar
  17. 17.
    Mit ebédelt Ferenc József? op. cit., A bécsi tányérhús legendája [Was speiste Franz Joseph? Die Legende vom “Wiener Tafelspitz”]. Erstveröffentlichung 1933, in Buchform zuerst im BandÁlmoskönyv [Traumbuch], Budapest, 1966, 14.Google Scholar
  18. 18.
    Krúdy blickt zwischen 1925 und 1937 in zahlreichen Feuilletons auf das ungarische Leben in der Monarchie zurück und suggeriert, daß die Sicherheit und der Wert des Lebens damals von der Person Kaiser Franz Josephs garantiert wurde. Dies kommt gleich in den Titeln einiger dieser Schriften zum Ausdruck:Ferenc József bora (Der Wein Franz Josephs) 1926,Ferenc József és a pesti utcák (Franz Joseph und die Straßen von Pest) 1928,Ferenc József nagyapa lesz vagy hogyan született meg a villamosvasút Budapesten (Franz Joseph ist Großvater geworden, oder wie wurde die elektrische Straßenbahn in Pest geboren) 1932,Mit ebédelt Ferenc József? op. cit. A bécsi tányérhús legendája [Was speiste Franz Joseph? Die Legende vom “Wiener Tafelspitz”]. Erstveröffentlichung 1933, in Buchform zuerst im BandÁlmoskönyv [Traumbuch], Budapest, 1933.Google Scholar
  19. 19.
    Krúdy schrieb darüber-zwar im ironischen Ton-eine tiefgreifende Analyse in seinem FeuilletonMagyar kir. államfogoly úr Vácott (Der Herr königl. ungarischer Staatsgefangeger in Vác), 1926 (in Buchform:A tegnapok ködlovagjai, op. cit.), (Nebelritter von Gestern), Budapest, 1961.Google Scholar
  20. 20.
    Im Mittelpunkt des Romans steht die miteinander verflochtene Geschichte des Erzherzogs Rudolph und seines Alteregos. Der Thronfolger und der unscheinbare junge Mann aus Pest (ein gewisser Rezső Bécs [Bécs ist der ungarische Name für Wien], oder wie er sich in Wien nennt: Rudolf von Wien), werden nicht nur durch ihre täuschende Ähnlichkeit verbunden, sondern auch dadurch, daß sie sich in dasselbe junge Mädchen verliebt haben, in die Gräfin Maria Vetsera. Es versteht sich von selbst, daß dies die einzige Rolle ist, in der (nämlich in der Rolle des Liebhabers) sich der Thronfolger nicht vertreten läßt. Nach der Tragödie von Mayerling wird das Alterego lebend begraben: wertlos geworden verlebte er seine restlichen Jahre hinter den Mauern eines Irrenhauses.Google Scholar
  21. 21.
    Im RomanA kékszalag hőse (Held des Blauen Bandes) 1931 sondern sich die Ungarn, die zu den Wiener Rennen eintreffen (so auch die Politiker, die in Wien verhandeln) demonstrativ ab, sie bilden sozusagen eine “ungarische Insel” in der Kaiserstadt. (Um sich das Gefühl von Geborgenheit zu verschaffen, bringen sie Köchinnen, Zigeunermusikanten, Verpflegung, Hunde, Pferde usw. aus Ungarn mit.)Google Scholar
  22. 22.
    Von den Rivalitäten der Wiener und Budapester Operettenstars wird auch in der Geschichte desJockey Club berichtet. Mitzi Caspar entrüstet sich über die Erfolge der Pester Primadonna Ilka Pálmay: “Wenn erst die Pester mich im Zigeunerbaron sehen werden!... Wenn dieses Weibsbild noch Scham im Leib hat, wird es nie wieder wagen, auf die Bühne zu treten” (Jockey Club, Budapest, 1964, 426 [ungarisch]). Aus dem RomanPrimadonna (Die Primadonna) 1926 erfährt man auch, wie die Titelheldin, die erwähnte Ilka Pálmay, die “göttliche Ilus”, die es bis zur Gräfin Kinsky brachte, das Wiener Publikum eroberte.Google Scholar
  23. 23.
    Im RomanJockey Club tritt zum Beispiel der berühmte Zigeunerprimas, der junge Béla Radics auf, “[...] und spielte wiederholt das unvergeßliche Lied, dessen erste beide Zeilen ‘Ich hatte eine liebe Mutter, die erzog mich unter Kummer’ lauten. Von diesem Lied war es weit und breit in der Monarchie bekannt, daß es das Lieblingslied des Thronfolgers war. Er pflegte sich bei den rührseligen Klängen dieses Liedes zu amüsieren, so daß die Herren in seiner Gesellschaft dabei der Reihe nach unter Tränen ihm die Hand küßten und ihm die Treue schworen [...] Das nächste Lied, das die Zigeuner unter der Leitung des jungen Radics anstimmten, war ‘Die Eberesche hat das Laub abgeworfen [...]’ “Seinerzeit wußte jedermann, daß auch Königin Elisabeth dieses Lied gern hatte” (Jockey Club, op. cit., Budapest, 1964, 428 [ungarisch]).Google Scholar

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© Akadémiai Kiadó 1996

Authors and Affiliations

  • Anna Fábri

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