Der Einfluß mehrerer Antihistaminika auf die Vaguserregbarkeit

  • Fritz Heim
  • Alfred Bänder
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Zusammenfassung

An Katzen wurde der Einfluß elektrischer Vagusreize auf die Frequenz des rechten Vorhofs, den Blutdruck und die Bronchialweite und außerdem die Histaminwirkung auf Blutdruck und Bronchialmuskulatur vor und nach der intravenösen Injektion von 0,8–1,0 mg/kg Phenergan, Casantin, Antistin, Avil, Thephorin, Luvistin und Neo-Antergan untersucht. Die stärkste vagusblockierende Eigenschaft besitzt das Phenergan, eine mittlere Casantin und Antistin und von geringerer, untereinander etwa gleicher Wirksamkeit, sind die 4 letztgenannten Verbindungen. Vagusschwellenreize werden weniger gehemmt als stärkere überschwellige Reize. Die vagusblockierende Wirkung geht schneller zurück als die antihistaminische. Die anticholinergischen Effekte mehrerer, in kürzeren zeitlichen Abständen nacheinander gegebener Antihistaminika addieren sich. Durch starke Vagusreize ausgelöste Bronchokonstriktionen, gegen die Antihistaminika unwirksam sind, werden durch Aludrin aufgehoben. Auch an der Katze wird der Histaminbronchospasmus durch Antihistaminika unterdrückt.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag 1951

Authors and Affiliations

  • Fritz Heim
    • 1
  • Alfred Bänder
    • 1
  1. 1.Pharmakologischen Institut der Universität MarburgMarburgDeutschland

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