Anzeiger für Schädlingskunde

, Volume 16, Issue 8, pp 85–90 | Cite as

Klima, Witterung und Honigtau

Vorläufiger Bericht
  • Hans Leonhardt
Originalaufsätze

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Literatur

  1. 1).
    Mit dem jähen Temperaturwechsel vom heißen Tag zur kühlen Nacht wird u. a. immer noch die irrtümliche Annahme gestützt, daß neben Blatthonig tierischen Ursprungs unter solchen Voraussetzungen auch die Pflanze direkt Honigtau auszuscheiden vermag. Selbst die Möglichkeit experimenteller Erzeugung pflanzlichen Blatthonigs unter diesen Bedingungen wird angegeben. Wie bereits,Genitz wahrscheinlich macht, handelt es sich bei dieser Angabe wohl um Beobachtungsfehler (Übersehen der Erzeuger) oder um nachträgliche Verflüssigung (auf hygroskopischem Wege) alter eingetrockneter und in diesem Zustand schwer sichtbarer tierischer Honigtautropfen. Die Konzentration des Honigtaus wechselt außerordentlich, wie Refraktrometermessungen zeigen. Eingetrocknete Honigtauspuren z. B. lassen sich — wie ich an Ilexblättern zeigen konnte — durch vorübergehendes Einlegen in eine feuchte Kammer ohne weiteres wieder deutlich sichtbar machen.Google Scholar
  2. 1).
    Der hier beschriebenen Einrichtung der “Honigtauuhr” liegt im Prinzip der bekannte Koprograph vonGörnitz zugrunde, der von ihm zur Kontrolle des Kotfalls fressender Insekten konstruiert wurde. Für den besonderen Zweck dieser Untersuchung bedurfte er eines weiteren Ausbaues und verschiedener Ergänzungen.Google Scholar
  3. 1).
    Man beachte, daß diese Versuche im Laboratorium, also bei gleichmäßigen Tages- und Nachttemperaturen liefen.Google Scholar

Copyright information

© Verlagsbuchhandlung Paul Parey 1940

Authors and Affiliations

  • Hans Leonhardt
    • 1
  1. 1.Forstzoologischen Institut der Universität Freiburg i. Br.Freiburg i. Br.Deutschland

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