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Anzeiger für Schädlingskunde

, Volume 21, Issue 4, pp 51–55 | Cite as

Zur Weiterentwicklung der praktischen Maikäfer- und Engerlingsbekämpfung

  • H. Thiem
Originalaufsätze

Zusammenfassung

Bisher abgeschlossene Labor- und Freilandversuche beweisen die praktische Brauchbarkeit der Insektenberührungsgifte der Ester- und Hexa-Gruppe zur direkten Bekämpfung von Engerlingen. Damit kräftig durchsetzte Erdschichten bewahren ihre insektizide Eigenschaft wochenlang und vermögen nachgepflanzte und gleichzeitig behandelte Kulturpflanzen wirksam vor Fraß durch Engerlinge zu schützen. Die Verwendung höherer Konzentrationen in mäßigen Gaben von Gießwasser ist vorteilhafter als die sehr schwacher in hohen Gießwassergaben. Des weiteren ist das Angießen der gefährdeten Kulturpflanzen im Sinne des Kulturalverfahrens zur Reblausbekämpfung kurz vor Beginn des Engerlingshaupt-fraßes zweckmäßiger als eine Flächenbehandlung. Nach dem bisherigen Stand der Untersuchung sollte das Mittel E 605 0,05proz., Viton 1,0proz. und Nexen 0,2proz., zur Anwendung gelangen. Die benötigte insektizide Gießmenge je Pflanze richtet sich nach deren Größe und der Art ihrer Bewurzelung. Auf jeden Fall müssen die gefährdeten unterirdischen Pflanzenteile einschließlich der anliegenden Erdschicht vom Mittel getroffen werden.

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Copyright information

© Verlag Von Paul Parey 1948

Authors and Affiliations

  • H. Thiem
    • 1
  1. 1.Institut für Obst- und Gemüsebau der Biologischen Zentralanstalt in Heidelberg/WieslochHeidelberg/WieslochGermany

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