Zeitschrift für Kinderheilkunde

, Volume 35, Issue 1, pp 51–55 | Cite as

Zur Pathogenese des periodischen Erbrechens bei Kindern

Article

Zusammenfassung

Periodisches Erbrechen der Kinder ist keine primäre Stoffwechselstörung, sondern Störung im vegetativen Nervensystem auf konstitutioneller Grundlage. Die Anfälle können mit Ketonämie oder auch mit migräneartigen Symptomen ablaufen, ohne deshalb prinzipiell verschieden zu sein. Es besteht auch kein prinzipieller Unterschied zwischen periodischem Erbrechen der Kinder und der Gastroxynsis der Erwachsenen. — Eine Fettstoffwechselstörung im SinneHeckers erscheint durch die Blutbefunde nicht erwiesen, durchHilligers Versuche wird sie widerlegt. Kohlenhydratentziehung löst nur bei ketonämischem Typ öfters Anfälle aus. In dem selbstbeobachteten Falle besteht die auslösende Ursache in reflektorischen Druckschwankungen des Liquor cerebrospinalis nach Kopftrauma; besonders heftige typische Anfälle waren durch Lumbalpunktion auslösbar.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literaturverzeichnis

  1. Hilliger, Jahrb. f. Kinderheilk.80, H. 1.Google Scholar
  2. Hecker, Erg. bn. d. inn. Med. u. Kinderheilk.7.Google Scholar
  3. Arkawin, Arch. f. Kinderheilk.48, 1–2.Google Scholar
  4. Knöpfelmacher, Wien. med. Wochenschr.21, Nr. 26.Google Scholar
  5. v. Reuß, Monatsschr. f. Kinderheilk.22.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1923

Authors and Affiliations

  • Gehrt
    • 1
  1. 1.Kinderkrankenhause der Stadt BerlinBerlinDeutschland

Personalised recommendations