Journal für Ornithologie

, Volume 65, Issue 2, pp 43–56 | Cite as

Die ornithogeographische Stellung des Tuaregberglandes

  • H. Frhr Geyr von Schweppenburg
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References

  1. 1).
    Der Name “Adrar” findet sich vielfach in der Zentralsahara, da er in der Tuaregsprache Berg bedeutet.Google Scholar
  2. 2).
    Auf den französischen Karten werden die Längengrade vom Nullmeridian von Paris aus gezählt.Google Scholar
  3. 3).
    In diesem Dünengelände stehen stellenweise karbonische Gesteine an.Google Scholar
  4. 4).
    Vielfach, auch in großen Atlanten, findet man eine lange zusammenhängende Bergkette, welche das Tuaregbergland mit Tibesti verbindet, mit diesem Namen bezeichnet. Nach den Sonderkarten der Reisewerke von Nachtigal und Rohlfs scheint mir aber nur der in sich geschlossene kleine Gebirgsstock südlich der Hochebene von Alaota Kju an der Straße Murzuk-Kauar diese Bezeichnung zu verdienen.Google Scholar
  5. 5).
    Die meinen Ausführungen zugrunde liegenden Karten sind diese: Französische Generalstabskarte Sahara algérien, die vom Generalgouvernement von Algier herausgegebene Esquisse du Sahara algérien, Karten von Niéger und Vilatte in La Géographie 1911 bzw. 1907, Foureau, Mission Saharienne, Cartes, 1905, Rolland, Géologie et Hydrologie du Sahara algérien, Planches, 1890, Nachtigal, Sahara und Sudan. I, 1879, Rohlfs, Reise durch Nord-Afrika von Tripolis nach Kuka, 1867, Duveyrier, Les Touareg du Nord, 1864, Barth, Reisen in Afrika, I, 1857.Google Scholar
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    Blankenhorn, Zur Geschichte des Nilstroms, Zeitschr. d. Ges. f. Erdk. zu Berlin 1902, S. 707.Google Scholar
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    The geographical Distribution of the Charadriidae, S. 70 Anmerkung.Google Scholar
  8. 8).
    Nähere Angaben über die auf meiner Reise beobachteten Vogelarten werde ich an anderer Stelle in dieser Zeitschrift bringen. In dieser Arbeit mußte ich mich mit Rücksicht auf den zur Verfügung stehenden Raum ziemlich kurz, bisweilen wohl zu kurz fassen.Google Scholar
  9. 9).
    Ich folge hierin der AuffassungHartert's, die verständlicher und auch wohl richtiger ist wie jene vonBianchi (J. f. O. 1905 S. 601), der u. a. Subgenera lediglich auf geringe Unterschiede in Zeichnung und Färbung gründet.Bianchi nimmt als Südgrenze der Paläarktis die vonKobelt “angegebene” längs des Kammes der zentralsaharischen Gebirge—Tuaregbergland, Tümmo, Tibesti—an Ich möchte darauf hinweisen, dasKobelt (Studien zur Zoogeographie, S. 69) lediglich eine dahingehende Vermutung aussprach, beweisende Unterlagen bringt er nicht bei.Google Scholar
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    Siehe:Theobald Fischer, Die Dattelpalme, Gotha, Justus Perthes, 1881.Google Scholar
  11. 11).
    Sie scheint auch in keiner großen Höhe in den persischen Gebirgen vorzukommen, dennWitherby (Ibis, 1913) fand sie in Farsistan nur in verhältnismäßig niederen Lagen.Google Scholar
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    Der älteste Uhu, vorausgesetzt, daß es sich wirklich um einen solchen handelt, wurde im Eozän Nordamerikas gefunden,Bubo leptosteus.Google Scholar
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    Durch die Einsetzung der “Unterreiche” Holarktis und Paläotropis hoffe ich einen leidlichen Ausweg aus gewissen strittigen Fragen gefunden zu haben. Die Einteilungen beziehen sich stets nur auf den gesperrt gedruckten Teil der höheren Einheiten.Google Scholar
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    Hierzu rechne ich mitJacobi die nearktische, nicht aber die neoboreale Region.Google Scholar
  19. 19).
    Des allgemeinen Verständnisses wegen würde man vielleicht besser lateinische Bezeichnungen wählen, also etwa: Imperium, Subimperium, Regio, Subregio, Provincia und Subprovincia.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von L. A. Kittler 1917

Authors and Affiliations

  • H. Frhr Geyr von Schweppenburg
    • 1
  1. 1.Müddersheim

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