Ueber die specifische Bedeutung der Choleraimmunität

  • R. Pfeiffer
  • Issaeff
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Literatur

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    Die Nichtbeachtung dieser Verhältnisse hat C. Fränkel und Sobernheim zu höchst merkwürdigen Irrthümern veranlasst. In ihrer Arbeit (Versuche über das Zustandekommen der künstlichen Immunität) behaupten diese Autoren, es sei ihnen gelungen, die Immunität gegen Cholera durch mehrere Generationen hindurch auf immer neue Meerschweinchen dadurch zu übertragen, dass sie das Serum der vorhergehenden Generation in der Menge von 0·5 bis 4·0ccm der folgenden Serie intraperitoneal injicirten. Gegen die Thatsächlichkeit dieser Experimente ist nichts einzuwenden, aber die höchst geistreiche Deutung, welche C. Fränkel und Sobern-heim ihren Thierversuchen gegeben haben, ist sicherlich falsch. Wenn jedes normale Meerschweinchenserum in der angegebenen Dosis und Applicationsweise den gleichen Effect ausübt, dann bedarf es nicht erst mystischer immunisirender Wirkungen, die mit dem Blute von Thier zu Thier in einer allen bisherigen Erfahrungen widersprechenden Art übertragbar sein sollen. Zudem ist schon die erste Voraussetzung unserer Autoren irrthümlich. Das Serum von Meerschweinchen besitzt zwei Tage nach der Schutzimpfung überhaupt noch keine specifisch immunisirenden Eigenschaften, kann diese daher auch nicht anderen Meerschweinchen mittheilen. Merkwürdig ist bei den Versuchen C. Fränkel's und Sobernheim's nur das eine, dass “der Faden überhaupt einmal abgerissen ist”. —Bei völlig fehlerfreier Ausführung der Experimente, vor Allem bei genauerer Dosirung des Choleravirus hätte die Versuchsreihe sich leicht in infinitum ausdehnen lassen müssen.Google Scholar
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    (Auch seine letzte Arbeit über den Nachweis des Choleragiftes beim Menschen ist wenig geeignet, dieses Urtheil zu mildern.)Google Scholar
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Copyright information

© Verlag von Veit & Comp. 1894

Authors and Affiliations

  • R. Pfeiffer
    • 1
  • Issaeff
    • 1
  1. 1.Institut für Infectionskrankheiten in BerlinBerlinDeutschland

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