Advertisement

Albrecht von Graefes Archiv für Ophthalmologie

, Volume 115, Issue 2, pp 370–379 | Cite as

Zur pathologischen Anatomie der Netzhautzentralgefäße usw.

III. Über Vorkommen und Bedeutung freier Blutpfröpfe im Stamm der Zentralgefäße
  • Richard Scheerer
Article

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1).
    S. auch die Lehrbücher der pathologischen Anatomie. Das Ödem bei der Netzhautischämie ist zweifellos nicht histiogenen (etwa in Form einer Entquellung), sondern hämatogenen Ursprungs; die Annahme liegt nahe, daß sein Eintritt die, wenn auch noch so geringfügige Wiederherstellung der Zirkulation anzeigt, und daß es auf einer infolge Schädigung durch die Ischämie erhöhten Durchlässigkeit der Capillaren beruht. Man könnte die Ischämie der Netzhaut mit demQuinckeschen Ödem vergleichen, das ebenso plötzlich, umschrieben und vereinzelt auftreten kann. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die Erfahrungen bei Sympathektomie (s. z. B.Stahl, Beobachtungen an Gefäßen nach Operationen am Sympathicus; Pflügers Arch. f. d. ges. Physiol.203, 57–60; 1924) und bei umschriebener Reizung der Gefäßwand (Magnus, Experimentelle Untersuchungen über den segmentären Gefäßkrampf und den Blutungsstillstand; Arch. f. klin. Chirurg.130, 237–255; 1924).Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1925

Authors and Affiliations

  • Richard Scheerer
    • 1
  1. 1.Aus der Universitäts-Augenklinik zu TübingenGermany

Personalised recommendations