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Archives of Gynecology and Obstetrics

, Volume 254, Issue 1–4, pp 1516–1518 | Cite as

Oxycardiotokografie (OCTG) — Die Anwendung der Transmissionspulsoximetrie in der Geburtshilfe. Eine Einführung

  • J. Buschmann
Geburtshilfe Geburt Geburtshilfe — Überwachung
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Zusammenfassung

Die kontinuierliche Erfassung der Sauerstoffversorgung des Feten ist eine Forderung der Geburtshilfe seit Jahrzehnten. Mit den routinemäßig zur Verfügung stehenden Möglichkeiten (CTG, Mikroblutanalyse) ist bisher kein kontinuierliches Sauerstoffmonitoring möglich. Die Oxicardiotokografie ist die Integration der Pulsoximetrie in die Kardiotokografie. Die herkömmliche Kopfschwartenelektrode wurde um die Elemente der Pulsoximetrie erweitert: Zwei LEDs, die Licht in die Kopfhaut einstrahlen und einen Lichtsensor, als Lichtleiter ausgebildet, der in das Gewebe eingestochen wird um das Licht nach der Passage durch das Gewebe zu detektieren. Es wird so eine Miniatur-Fotometrie lebenden Gewebes erzielt, aus der sich die Sauerstoffsättigung ergibt. Für den Preis minimaler Invasivität (identisch mit der herkömmlichen Kopfschwartenelektrode) erhält der Geburtshelfer die wichtige Information der Sauerstoffsättigung des arteriellen Blutes, die die Kopfschwarte und Gehirn identisch ist. Es ist zu hoffen, daß das neue Minitoring der Oxicardiotokografie eine Senkung der operativen Geburten bewirkt und dabei eine Reduzierung des mütterlichen Risikos und darüberhinaus dem Arzt eine lückenlose forensisch valide Dokumentation zur Verfügung stellt.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag 1993

Authors and Affiliations

  • J. Buschmann
    • 1
  1. 1.Institut für Anästhesiologie der LMU-München, Klinikum München GroßhadernMünchen

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