Zeitschrift für Kinderheilkunde

, Volume 34, Issue 1–4, pp 66–74 | Cite as

Magenfunktionsprüfungen am gesunden Säugling

II. Mitteilung.
  • Fritz Demuth
  • E. F. Edelstein
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Zusammenfassung

  1. 1.

    Eine auf den Caseingehalt der Frauenmilch reduzierte Kuhmilch ohne Verminderung des Molkeneiweißgehaltes (1/4-Caseinmilch) hat die gleiche Verweildauer wie Frauenmilch, ebenso die gleiche (H).

     
  2. 2.

    Die Magenverweildauer wird in erster Linie durch den Caseingehalt der Milch bestimmt, viel weniger durch das Fett, kaum durch das Molkeneiweiß und gar nicht durch die Kohlenhydrate.

     
  3. 3.

    Bei jungen Säuglingen üben die einzelnen Komponenten der Milch keine deutlich sichtbare Wirkung auf die wahre Acidität aus.

     
  4. 4.

    Bei älteren Säuglingen wirkt Casein säureherabsetztend, Fett säureerhöhend.

     
  5. 5.

    Die Verweildauer steht weder mit der wahren Acidität noch mit der Titrations-Acidität, die nach 2 Stunden erreicht ist, in direktem Zusammenhang.

     
  6. 6.

    Die Gesamtacidität ist dem Eiweißgehalt (also Casein und Molkeneiweiß) der Milch annähernd proportional.

     
  7. 7.

    Der Coli-Gehalt im Magen wird durch Eiweißzugabe erhöht.

     

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Literaturverzeichnis

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Copyright information

© Verlag Von Julius Springer 1922

Authors and Affiliations

  • Fritz Demuth
    • 1
  • E. F. Edelstein
    • 1
  1. 1.Kaiserin Auguste Victoria-Haus, Reichsanstalt zur Bekämpfung der Säuglings- und KleinkindersterblichkeitBerlin-Charlottenburg

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