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Zeitschrift für Kinderheilkunde

, Volume 27, Issue 5–6, pp 302–322 | Cite as

Beiträge zur Resistenz im Säuglingsalter

Auf Grund von Baktericidiebestimmungen
  • Hans Langer
  • R. Kyrklund
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Zusammenfassung

Es wird eine Mikromethode zur Bestimmung der bactericiden Kraft des Blutes beschrieben, die das Arbeiten mit kleinsten Blutmengen erlaubt. Es wird mit dieser Methode gezeigt,

daß die bactericide Kraft des Blutes bei Neugeborenen meist vermindert ist,

daß bereits in den ersten Lebenstagen ein Anstieg erfolgt, unabhängig von dem Grade des Ikterus,

daß etwa vom 5. Tage an konstante Werte erreicht werden, die unabhängig von der Ernährung erhalten bleiben und auch durch Erkrankungen, soweit sie nicht das Ernährungsorgan treffen, nicht beeinflußt werden.

Auch die chronischen Ernährungsstörungen beeinflussen die Bactericidie des Blutes nicht.

Erst beim Ausbruch akuter Störungen kommt es zu Verminderungen der bactericiden Kraft.

Die Intoxikation als solche hat keine Beziehung zur Stärke der Bactericidie.

Im Stadium der Heilung kann das Verhalten des bactericiden Titers Bedeutung für Prognose und Therapie besitzen.

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1921

Authors and Affiliations

  • Hans Langer
    • 1
  • R. Kyrklund
    • 1
    • 2
  1. 1.Kaiserin Auguste Victoria-Haus, Reichsanstalt zur Bekämpfung der Säuglings- und Kleinkindersterblichkeit CharlottenburgCharlottenburg
  2. 2.Âbo(Finnland)

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