Blut

, Volume 2, Issue 1, pp 32–36 | Cite as

Medikamentöse Eisenprophylaxe bei Dauerblutspendern

  • D. Remy
  • H. Zöckler
Article

Zusammenfassung

Bei Untersuchungen von 40 Dauerblutspendern der Bremer Blutbank bestätigten sich frühere Ergebnisse über die Häufigkeit larvierter Sideropenien. Eine ausreichende Eisenprophylaxe ist daher bei allen Spendern, die mehr als einen Liter Blut im Jahr abgeben, ein dringendes Erfordernis. Die errechenbare, notwendige Eisenmenge, im Anschluß an die Spende verabfolgt, erhält, wie gezeigt wird, die Spendefähigkeit über eine lange Zeit und beseitigt gleichzeitig diesen häufigen Spenderschaden. Eine Dosierung von 3 x täglich 40 mg FeII über 10 Tage nach der Blutentnahme erwies sich als ausreichend.

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Schrifltum

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Copyright information

© J. F. Lehmanns Verlag 1956

Authors and Affiliations

  • D. Remy
    • 1
  • H. Zöckler
    • 1
  1. 1.Blutspendezentrale und der Med. Klinik der Städt. KrankenanstaltenBremen

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