Die Malariabekämpfung in Brioni (Istrien)

  • P. Frosch
Article
  • 14 Downloads

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Deutsche med. Wochenschrift. 1900.Google Scholar
  2. 1.
    Vgl. bezügl. der meteorologischen Daten Jilek,Ueber die Ursache der Malaria in Pola. Wien 1868. —Ueber das Verhalten des Malariafiebers in Pola. Wien 1881.Google Scholar
  3. 1.
    Die Stadt Dignano liegt auf dem Festlande in nordöstlicher Richtung der Insel Brioni gegenüber in einer Entfernung von 9 bis 10km und in einer Höhe von 140m über dem Meeresspiegel. Früher galt der Ort für malariafrei,wie die Anlage zweier Sanatorien für Malariareconvalescenten beweist. Zur Zeit ist das sicher nicht mehr der Fall.Google Scholar
  4. 1.
    Statist. Sanitätsberichte der k. k. Kriegs-Marine für 1898 u. 1899. Wien 1900.Sanitätsbericht f. Görz-Gradisca u. Istrien 1885–97 v. Bohata u. HausenbichlerGoogle Scholar
  5. 2.
    Zur Veranschaulichung diene die mir von Hrn. Geheimrath Koch überlassene Curve (Fig. 3), die den Verlauf der Malaria bei der Civilbevölkerung von Pola als Mittel aus den Jahren 1885 bis 1899 darstellt.Google Scholar
  6. 1.
    Vgl. S. 30.Google Scholar
  7. 2.
    Die fortlaufende Beobachtung der Anopheles nach Zahl und Aufenthalt, sowie die Aufbewahrung der wöchentlich gefangenen Exemplare wurden auf Grund getroffener Verabredung über Winter auf der Insel durchgeführt.Google Scholar
  8. 1.
    Malaria, ihr Wesen u. s. w. Wien und Leipzig 1901. S. 117ff.Google Scholar
  9. 1.
    F. Schaudinn,Arbeiten aus dem Kaiserl. Gesundheitsamte.1892. Bd. XIX. S. 185 ff.Google Scholar
  10. 2.
    Vgl. Fig. 2..Google Scholar
  11. 3.
    Die hellen Ringe bedeuten Tropica, die dunklen Tertiana.Google Scholar
  12. 1.
    Diese letztere Vorsicht war nicht überflüssig. Wir hatten auf Grund der Blutuntersuchung in einem Falle thatsächlich den begründeten Verdacht auszusprehen, dass die betreffende Person trotz aller gegentheiligen Versicherungen das Chinin nicht verschluckt haben konnte. Auf unsere Mittheilung hin wurden dann auch in Brioni durch Beobachtung und schliessliches Zugeständniss der Patientin unser Verdacht bestätigt.Google Scholar
  13. 1.
    Vgl.1. Reisebericht, a. a. O. Diese letztere Vorsicht war nicht überflüssig. Wir hatten auf Grund der Blutuntersuchung in einem Falle thatsächlich den begründeten Verdacht auzussprehen, dass die betreffende Person trotz aller gegentheiligen Versicherungen das Chinin nicht verschkuckt baben konnte. Auf unsere Mittheilung hin wurden dann auch in Brioni durch Beobachtung und schliessliches Zugeständniss der Patientin unser Verdacht bestätigt.Google Scholar
  14. 2.
    Der einzige, im Winter ermittelte Quartanafall verlicss sehr bald die Insel, so dass eine Quartanabehandlung nicht in Frage kam.Google Scholar
  15. 1.
    Vgl. die nachstehende Veröffentlichung von Bludau.Google Scholar
  16. 2.
    Vgl. R. Koch,IV. Reisebericht, a. a. O. Diese letztere Vorsicht war nicht überflüssig. Wir hatten auf Grund der Blutuntersuchung in einem Falle thatsächlich den begründeten Verdacht auszuprehen, dass die betreffende Person trotz aller gegentheiligen Versicherungen das Chinin nicht verschluckt haben konnte. Auf unsere Mittheilung hin wurden dann auch in Brioni durch Beobachtung und schliessliches Zugeständniss der Patientin unser Verdacht bestätigt.Google Scholar
  17. 1.
    Blümchen, Technik u. Verwendbarkeit subcutaner Chinininjection.Deutsche med. Wochenschrift. 1901. Nr. 17. S. 259.Google Scholar
  18. 1.
    Ich nehme gern an dieser Stelle Anlass, Herrn Oberstabsarzt Dr. H. Krumpholz, sowie den anderen Herrn Collegen vom Marinespital in Pola, namentlich Herrn Dr. Horčicza, für ihr vielfach bewiesenes liebenswürdiges Entgegenkommen und ihre stete Zugänglichkeit unseren besten Dank auszusprechen.Google Scholar
  19. 1.
    Um Missverständiissen (vgl. S. 36ff., wo nur 17 frische Fälle aufgeführt) vorzubeugen, sei vorweg bemerkt, dass unter diesen frischen Tertianfällen auch fünf sich befinden, die wir vor Beginn unserer Action im December 1900 bis in den Januar 1901 beobachteten, die also noch der vorjährigen Fieberperiode angehörten.Google Scholar
  20. 1.
    Scheinbare Ausnahmen waren die Mischinfectionen mit Tertiana. Es recidivirte dann nicht die Tropica, sondern die Tertiana, deren gleichzeitiges Vorhandensein in einigen Fällen überhaupt erst nach Abheilung der ursprünglich allein nach-gewiesenen Tropica festgestellt werden konnte.Google Scholar
  21. 1.
    Ruge,Centralblatt für Bakteriologie. Bd. XXIX. Nr. 5. S. 190.Google Scholar
  22. 1.
    Im Selbstverlag. Wien 1901. S. 7.Google Scholar
  23. 2.
    Der Kampf gegen die Malaria. Pola 1902. S. 49 ff.Google Scholar
  24. 1.
    Vgl. Schaudinn, a. a. O.Der Kampf gegen die Malaria. Pola 1902. p. 171 ff.Google Scholar
  25. 1.
    Centralblatt für Bakteriologie. 1903. Nr. 3.Google Scholar
  26. 1.
    Am Fuss jedes der drei Aussichtsthürme befanden sich grosse Wassersammelbassins für Regenwasser, die das ganze Jahr über gefüllt blieben.Google Scholar
  27. 1.
    Ich halte diese von Dr. Rivas ausgeführte prophylaktische Chininbehandlung für unnöthig und für eine äusserliche Nachahmung der im Vorjahr von mir durchgeführten, aber durch ganz andere Verhältnisse gebotenen Chininprophylaxis (vgl. S. 29). Damals hatten wir — worauf es ankommt — eben diese Isolirbaracke nicht, die ihm durch den ganzen zweiten Sommer zur Verfügung stand und die vollauf genügte, alle Verdächtigen bis zum Ablauf der vollständigen wiederholten Blutuntersuchung abzusondern.Google Scholar
  28. 1.
    a. a. O. Ich halte diese von Dr. Rivas ausgeführte prophylaktische Chininbehandlung für unnöthig und für eine äusserliche Nachahmung der im Vorjahr von mir durchgeführten, aber durch ganz andere Verhältnisse gebotenen Chininprophylaxis (vgl. S. 29). Damals hatten wir — worauf es ankommt — eben diese Isolirbaracke nicht, die ihm durch den ganzen zweiten Sommer zur Verfügung stand und die vollauf genügte, alle Verdächtigen bis zum Ablauf der vollständigen wiederholten Blutuntersuchung abzusondern. undDeutsche med. Wochenschrift. 1902. Nr. 50.Google Scholar
  29. 1.
    Bei diesem Resultat ist zu berücksichtigen der Ausfall durch Widerstand gegen die Blutentnahme (vgl. Tabelle IV, S. 56).Google Scholar
  30. 1.
    Noch instructiver sind die in P.-Croce gefundenen Zahlen für die Betheiligung des Kindesalters. (Vgl. den nachfolgenden Bericht von Bludau.)Google Scholar
  31. 1.
    Vgl. auch Krumpholz,Bekämpfung der Malaria. S. 117.Google Scholar
  32. 1.
    R. Koch, Vortrag in der Colonialgesellschaft zu Berlin 15. XI. 1900.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Veit & Comp. 1903

Authors and Affiliations

  • P. Frosch

There are no affiliations available

Personalised recommendations