Ueber eine Seuche von exsudativem Typhus bei Hühnern

I. Mittheilung
  • Arnaldo Maggiora
  • Gian Luca Valenti
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Literatur-Verzeichniss

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  40. 1.
    Unerlässlich nothwendig ist bei Inoculationsexperimenten mit Hühnern, in einer Seuche, sich des vollständig normalen Zustandes derjenigen Thiere, an denen man die Versuche vornimmt, zu versichern. Es ist jedoch nicht immer leicht, diese Bedingung zu erfüllen; die Thiere nämlich, welche gewöhnlich in den Handel kommen, sind unverlässlich, denn obwohl sie von sachverständigen Sanitätspersonen untersucht werden, so können sie doch in einem Incubationsstadium der Krankheit sich befinden, ohne dass irgend welche manifeste Zeichen hierfür constatirt werden könnten. Wir waren jedoch diesbezüglich in sehr günstigen Verhältnissen, weil die grosse Mehrzahl der von uns benutzten Hühner unseren eigenen Gütern entstammten, die sich in einer vor und während der Seuche immer immun gebliebenen Localität befinden und auch gegenwärtig noch immun ist; die anderen Hühner wurden unserem Laboratorium von Bekannten geliefert, deren Hühnerställe sich gleichfalls unter ähnlichen Verhältnissen befanden. Auch den Transport der Hühner vertrauten wir nicht fremden Leuten an, sondern erfolgte unter unserer directen Aufsicht. Die gesunden Hühner wurden dann vor ihrer Benutzung einige Tage lang in einer besonderen Abtheilung des Laboratoriums, welche von Zeit zu Zeit desinficirt wurde, in Beobachtung gehalten. Zur Separirung der Hühner während der Experimente benutzten wir geeignete Käfige. Diese, sowie auch die schiefe Ebene, auf der sie ruhten, desinficirten wir genau nach jedem Experimente mit der Laplace'schen Mischung (10 Procent) und trockneten sie dann an der Sonne.Google Scholar
  41. 1.
    Auch wenn die Ballons zufällig verunreinigt werden, oder wenn das Blut nicht, wie wir oben empfohlen haben, dem agonisirenden oder soeben verstorbenen Thiere entnommen wird und deshalb schon das Bacterium coli enthält, kann man zuweilen eine zweite activ wirkende Cultur erhalten.Google Scholar
  42. 1.
    Um solche kleine Quantitäten auffangen zu können, ist ausser der Feinheit des Platinfadens und der Schlinge nothwendig, dass die Flüssigkeit, wie ein Schleier, bloss die Oese bedecke; deshalb ist es nothwendig, dass man mit frischem Blute arbeite, denn sonst, wenn nämlich das Blut bei beginnender Coagulation anfängt klebrig zu werden, bilden sich seitlich von der Oese zwei convexe Vorsprünge, die einer biconvexen linse gleichen, und in diesem Falle erhält man eine bedeutend grössere Quantität, die die erwünschte Menge vierfach und auch mehr übertrifft. Man könnte dasselbe Resultat auch mit einem geradlinigen Faden erhalten, welcher derart ausgezogen ist, dass die Spitze nicht grösser als die einer sehr feinen Sticknadel oder anderer ähnlicher Nadeln wäre; allein die Quantität des auf diese Weise gesammelten Materiales wäre nicht constant u. s. w. wegen der Schweirigkeit, die man hätte, um die Nadel immer gleichmässig tief einzutauchen.Google Scholar
  43. 1.
    Vielleicht dauert die Virulenz noch eine viel längere Zeit an.Google Scholar
  44. 1.
    Der Virus der Cholera der Hühner (Blut) widersteht, wie aus den genauen Experimenten von Kitt (a. a. O. Vielleicht dauert die Virulenz noch eine viel längere Zeit an. S. 36) hervorgeht, der Austrocknung nicht länger als 5 Tage.Google Scholar
  45. 1.
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    Sectionsberichte der Dresdener Blätter für Geflügelzucht. 1. Februar 1883. Section Nr. 541. Nach Kitt, a. a. O.Sectionsberichte der Dresdener Blätter für Geflügelzucht. 1. Februar 1883. Section Nr. 541. S. 63.Google Scholar
  47. 2.
    A. a. O.Sectionsberichte der Dresdener Blätter für Geflügelzucht. 1. Februar 1883. Section Nr. 541. S. 364.Google Scholar
  48. 3.
    Das Ministerium für Agricultur, Handel und Industrie (Allgemeine Direction für die Agricultur-Abtheilung) hat im laufenden Jahre Instructionen über die Cholera der Hühner erlassen, die von Dr. Antonio Barpi von Treviso redigirt worden sind und sehr nützliche und praktische prophylaktische Normen enthalten. Wir können aber trotzdem, mit Rücksicht auch auf den Umstand, dass die profanen Leute unter dem Namen der Cholera der Hühner oder Cholera der Vögel die verschiedenen Formen der hämorrhagischen Septicämie der Hausvögel verstehen, nicht der unbestimmten Behauptung, welche in den gedachten Instructionen auf S. 2 enthalten sind, beistimmen. Es heisst nämlich dort: “Unter den Vierfüssern haben bloss die Kaninchen Anlage zur Erkrankung. Der Mensch ist in absoluter Weise immun; er kann das fleisch der inficirten Hühner ganz frei, ohne irgend welche schädliche Folgen, handhaben und verzehren. Doch bemerken wir, dass das Fleisch der erkrankten Vögel, wenn der Tod nach vielen Stunden oder namentlich wenn derselbe einige Tage nach Beginn der Krankheit erfolgte, abgemagert, unschmackhaft und weig nahrhaft ist.” Durch die Verbreitung eines nicht genügend begründeten Vertrauens auf die Güte des Fleisches von inficirtem Geflügel wird, unserer Meinung nach, ein Uebelstand hervorgerufen, der darin besteht, dass die prophylaktischen Maassregeln illusorisch werden oder ganz und gar ihren Werth verlieren; denn dieselben können nur dann volle Wirkungskraft haben, wenn sie von der Bevölkerung gewürdigt werden und wenn zu ihrer Bethätigung nicht behördliche Zwangsmaassregeln nothwendig sind.Google Scholar
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Copyright information

© Verlag von Veit & Comp. 1903

Authors and Affiliations

  • Arnaldo Maggiora
    • 1
  • Gian Luca Valenti
    • 1
  1. 1.hygienischen Institutes der KöniglUniversität in ModenaModenaItalien

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