Weitere Untersuchungen über die hämagglutinative Aktivität des Rotlaufbacteriums (Bact. rhusiopathiae suis)

  • Zvonimir Dinter
  • Karl Bakos
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Zusammenfassung

  1. 1.

    Von 55 Rotlaufstämmen erzeugten unter optimalsten Züchtungsbedingungen etwa 12 kräftige und 6 mittelstarke Hämagglutination, während von den übrigen 37 Stämmen die Mehrzahl schwach hämaglutinierte; bei vereinzelten Stämmen mußte die Hämagglutination einmal als kaum positiv, das andere Mal als völlig negativ bezeichnet werden.

     
  2. 2.

    Das hämagglutinierende Agens erwies sich als thermolabil, formol-und relativ pH-resistent; kühl aufbewahrt ist es lange haltbar.

     
  3. 3.

    Das hämagglutinierende Agens erzeugt im Serum immunisierter Kaninchen einen streng spezifischen, d. h. nur die Rotlaufhämagglutination hemmenden Faktor, welcher durch Immunisierung mit nicht hämagglutinierenden Stämmen nicht erzeugt werden konnte. Zwischen der hemmenden und antiinfektiösen Wirkung des Rotlaufserums konnte keine Identität festgestellt werden. Mit dem eigentlich immunisierenden Antigen erwies sich das hämagglutinierende Agens des Rotlaufbacteriums ebenfalls als nicht identisch.

     

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag 1949

Authors and Affiliations

  • Zvonimir Dinter
    • 1
  • Karl Bakos
    • 1
  1. 1.Veterinärabteilung der „Serag”Neuherberg bei München

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