Der Antigen-Aufbau der Typhus-Paratyphus-Gruppe

  • Fritz Kauffmann
Article

Zusammenfassung

  1. 1.

    Für jede wissenschaftliche serologische Untersuchung in der Typhus-Paratyphusgruppe sind sowohl das thermostabile (O) wie thermolabile (H) Antigen, das Vorkommen der Rauhformen als auch die Erscheinung der spezifischen und unspezifischen Phasen des H-Antigens zu berücksichtigen.

     
  2. 2.

    Die beiden verschiedenen Agglutinationsformen des O- und H-Antigens werden am besten mit „körnig” (statt feinflockig) und „flockig” (statt grobflockig) bezeichnet, da es sich um qualitative Unter-schiede hierbei handelt.

     
  3. 3.

    Unter Berücksichtigung des thermostabilen O-Antigens kann die Typhus-Paratyphusgruppe in 4 große Gruppen: A, B, C und G (Gärtner) eingeteilt werden, die mit Hilfe des thermolabilen H-Antigens und kultureller Methoden in verschiedene Typen aufgeteilt werden.

     
  4. 4.

    Da bisher kein beweisender Fall von Umwandlung eines Typus in einen andern vorliegt, muß praktisch mit einer absoluten Typenkonstanz gerechnet werden.

     

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literaturverzeichnis

  1. Bruce White, A System of Bacteriol.4. London 1929.Google Scholar
  2. Kauffmann, Z. Hyg.106, 241 (1926);110, 526, 537 und 556 (1929); sowie die dort angegebene Lit.Google Scholar
  3. — Z. Hyg.111, 210 u. 221 (1930).Google Scholar
  4. Schiff, Z. Immun. forschg33, 511 (1921).Google Scholar
  5. Seiffert, Z. Immun. forschg64, 352 (1929).Google Scholar
  6. —, Zbl. Bakter. I Ref.96, 524 (1930).Google Scholar
  7. Uhlenhuth u.Seiffert, Z. Hyg.110, 771 (1929).Google Scholar
  8. —, Zbl. Bakter. I Orig.111, 22 (1929).Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1930

Authors and Affiliations

  • Fritz Kauffmann
    • 1
  1. 1.Institut „Robert Koch”Berlin

Personalised recommendations