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Zur Beurteilung der Wasserversorgungen aus der Nähe von Friedhöfen

  • Ludwig Schmidt
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Zusammenfassung

  1. 1.

    Für die Beurteilung der Frage, ob eine Wasserentnahmestelle von einem Friedhof aus infiziert werden kann, ist die Richtung des Grundwasserstromes nicht maßgebend. An einem praktischen Beispiel wurde gezeigt, daß, obwohl der Grundwasserstrom zeitweilig vom Friedhof zur Quelle lief, eine Gefahr der Infektion auszuschließen war, da der Boden die Fähigkeit besaß, die Keime zurückzuhalten. Neben den Resultaten des Salzungsversuchs ist also die Beschaffenheit des Bodens unter den Gräbern von entscheidender Wichtigkeit und durch die üblichen physikalischen Methoden, sowie durch einen bakteriologischen Versuch (z. B. Prodigiosuseinschüttung) zu kontrollieren.

     
  2. 2.

    Bei einem Grundwasserstrom von 0,6 bzw. 0,13 sec/mm Geschwindigkeit genügte zum Salzungsversuch die Einschüttung von 100 kg Salz, um an der 40 m entfernten Wasserentnahmestelle, aus der täglich durchschnittlich 577 cbm Wasser gepumpt wurden, eine deutliche Kochsalzvermehrung festzustellen.

     

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Literaturverzeichnis

  1. 1).
    Arch. f. Hyg.2.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1922

Authors and Affiliations

  • Ludwig Schmidt
    • 1
  1. 1.hygienischen Institut der Universität Freiburg i. B.Freiburg i. B.Deutschland

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