Zeitschrift für Hygiene und Infektionskrankheiten

, Volume 112, Issue 4, pp 680–697 | Cite as

Studien über Nicotin und die Entnicotinisierung des Tabakrauchs. I

  • M. Hahn
  • O. Ehrismann
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Literaturverzeichnis

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  4. 4.
    Nach einer neuerdings vonI. Bódnar, I. Straub u.V. L. Nagy, Biochem. Z.195, 103 (1928) vorgeschlagenen Mikrotitration können noch Nicotinmengen von etwa 1 mg quantitativ ermittelt werden; jedoch erreichteA. van Druten, Z. Unters. Lebensmitt.60, 501 (1930), bei einer Nachprüfung des Verfahrens nicht dieselbe Genauigkeit.Google Scholar
  5. 1.
    Vgl.Faitelowitz, Z. Unters. Lebensmitt.1930.Google Scholar
  6. 1.
    Von anderer Seite (A. Wenusch, Fachliche Mitt. d. österr. Tabakregie1930, H. 2, 5), ist behauptet worden, daß die Bonicotwirkung durch die gleiche und in gleicher Weise applizierte Wassermenge ersetzbar sei. Wir können dieser Behauptung auf Grund der folgenden Versuche, bei denen statt Bonicot in die Zigaretten (Manoli-Privat) sogar 4 Tropfen Wasser oben und 4 Tropfen unten injiziert wurden, nicht beitreten. Nicotinbestimmung nachPfyl: Je 10 Manoli-Privat-Zigaretten wurden in der oben beschriebenen Weise nacheinander verraucht: 1. Ohne Injektion von H2O trocken verraucht: 9,62 g Tabak, Nicotingehalt des Rauches: 36 mg=0,0375%. 2. Mit Injektion von je 4 Tropfen H2O oben und unten: 8,74 g Tabak, Nicotingehalt des Rauches: 28 mg=0,032%. 3. Mit Injektion von je 4 Tropfen H2O oben und unten: 8,75 g Tabak, Nicotingehalt des Rauches: 29 mg=0,033%. Durch die Injektion von Wasser wurden somit in Versuch Nr. 2-15%, in Versuch Nr. 3–12% Nicotin zurückgehalten, d. h. viel weniger als durchschnittlich in den mit Bonicot durchgeführten Versuchen, die oben (Tab. 1) wiedergegeben wurden.Google Scholar
  7. 2.
    Diese Versuche zeigen somit die Bedeutung, die der adsorbierenden Oberfläche als solcher für die Zurückhaltung des Nicotins zukommt. Daß man auf mechanischem Wege allein z. B. durch Wattefilter den Rauch ausgiebig entnicotinisieren kann, allerdings auf Kosten der gleichzeitig absorbierten Geschmackstoffe und bei relativer Umständlichkeit des Verfahrens, ist bekannt und neuerdings vonW. Storp (Veröff. Heeressan. wes.1930, H. 84, 165) wieder belegt worden. Die von diesem Autor empfohlene mit Glycerin getränkte Watte haben wir ebenfalls geprüft und wie Tab. 4, Vers. Nr. 10–13 zeigt, durch Zwischenschaltung derselben zwischen Mundstück und Saugapparat eine Nicotinabnahme um −60 bzw. −68% beobachtet.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1931

Authors and Affiliations

  • M. Hahn
    • 1
  • O. Ehrismann
    • 1
  1. 1.Hygienischen Institut der Universität BerlinBerlinDeutschland

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