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Über das Verhalten INH-sensibler und-resistenter Tuberkelbakterien in Kultur und Tierversuch

  • W. Herrmann
  • F. W. Gierhake
Article

Zusammenfassung

  1. 1.

    Bei 28 Sputumproben konnte eine Resistenz von Tuberkelbakterien gegen Chemotherapeutica (meist Neoteben) 17mal nur bei Rekultivierung aus den Meerschweinchenorganen gefunden werden, nicht dagegen aus der direkten Kultur des zur Infektion der Tiere benutzten Sputums.

     
  2. 2.

    In einer von 28 Sputumproben wurden resistente Populationsanteile nur in der direkten Kultur des Sputums, nicht dagegen in den Kulturen der Meerschweinchenorgane gefunden.

     
  3. 3.

    In 6 Sputumproben fanden sich deutlich erkennbare Unterschiede hinsichtlich des Anteiles resistenter Keime an den Organkulturen. Die höchsten Anteile fanden sich: 4mal in der Leber und Milz (bei Bevorzugung der Leber) 1mal in der Lunge, einmal in den Lymphknoten im Abflußgebiet der Injektionsstelle.

     
  4. 4.

    Bei 14 von 41 Sputumproben war nur der Tierversuch positiv, die Kultur negativ. In 3 Sputen war jeweils nur 1 von 2 angesetzten Tieren positiv.

     
  5. 5.

    Unter den Kulturversagern finden sich sowohl voll sensible Stämme wie auch Stämme mit einer Resistenz von 100% gegen 10 Neoteben. Ebenso finden sich hierunter stark virulente (für das Meerschweinchen) wie praktisch avirulente Stämme.

     

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Copyright information

© Springer-Verlag 1955

Authors and Affiliations

  • W. Herrmann
    • 1
  • F. W. Gierhake
    • 1
  1. 1.Hygienisch-Bakteriologischen Institut Essen a. d. RuhrEssen

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