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Der Oleothorax als intrapleurale Plombe

  • Margarete Karlbaum
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Zusammenfassung

Der antisymphysäre Oleothorax dient derKollapserhaltung eines wirksamen Pneumothorax, der vorzeitig einzugehen droht. Angezeigt ist die Anlegung eines Oleothorax bei Zerfallshöhlen im Ober- und Mittelgeschoß, die günstig beeinflußt wurden durch einen erfolgreichen Pneumothorax, der mindestens mehrere Monate bestanden hat und infolge Anlegens der Pleurablätter von unten her verschwartet. Alle anderen Anwendungsformen des antisymphysären Oleothorax, die sich von Fall zu Fall ergeben, sind unzuverlässig in ihrem Erfolg und daher mit allergrößter Zurückhaltung zu gebrauchen. Ist ein unwirksamer Pneumothorax durch die üblichen Zusatzoperationen nicht erfolgreich zu gestalten, ist es besser, einen plastischen Eingriff vorzunehmen, als durch eine nichtangezeigte Ölfüllung die Möglichkeit von Komplikationen zu vergrößern. Bei Beschränkung auf das von uns angegebene Anwendungsgebiet lassen sich die gefürchteten Komplikationen der Pleurainfektion und des Öldurchbruchs sowie die Mißerfolge weitgehend vermeiden. In diesem Sinne ist der antisymphysäre Oleothorax als intrapleurale Ölplombe ein erfolgreiches Ergänzungsverfahren der Kollapstherapie, das mehr als bisher Anwendung finden sollte.

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© Verlag von Julius Springer 1939

Authors and Affiliations

  • Margarete Karlbaum

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