Kreislaufregulation und Operationsprognose bei Lungentuberkulose

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Zusammenfassung

Nach kurzer Einführung über Fragestellung und Methodik der Arbeit werden die praktisch wichtigsten Kreislaufregulationsstörungen mit entsprechenden Abbildungen referiert. a) Orthostatische Kreislaufregulationsstörungen sind bei Lungentuberkulösen nicht häufiger als in einem allgemeinen Krankengut. b) Mit einer Ausnahme ließ sich nur der I. Schweregrad nachweisen. c) Entgegen dem Verhalten bei anderen Kranken zeigte die Altersschichtung eine Bevorzugung der mittleren Altersklassen (25–40 Jahre). d) Dem frischen Infekt kommt auch bei Lungentuberkulose bezüglich der Entstehung von Kreislaufregulationsstörungen besondere Bedeutung zu. 3) Patienten mit exsudativen Prozessen und solche mit f) „entzündlichem Blutbild” waren gegenüber den anderen deutlich häufiger betroffen. g) Kranke mit präoperativen Kreislaufregulationsstörungen neigen stärker zu postoperativen Kreislaufkomplikationen als solche mit normaler Regulation.

Auf die Wichtigkeit, den „Schellong-Versuch” exakt nach dem vonSchellong angegebenen Schema durchzuführen, wird hingewiesen und ein dazu geeigneter Untersuchungsvordruck mitgeteilt.

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Copyright information

© Springer-Verlag 1953

Authors and Affiliations

  • W. Veh
    • 1
  1. 1.dem Tuberkulosekrankenhaus der Baycrischen Landesversicherungsanstalten Herrsching am AmmerseeHerrsching/Ammersee

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