Zur Physiologie der Schweisssecretion

  • Albert Adamkiewicz
Kleinere Mittheilungen
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Literatur

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    In seinem letzten Bericht an die Akademie (Séance du 30 Septembre 1878. Comptes rendus, LXXXVII, No. 14) theilt Vulpian mit, dass er auch meine Angabe in Betreff der Rolle des verlängerten Markes als einer allgemeinen Durchgangsstation für alle Schweissnerven bestätigen könne. —Meine Reizungsversuche am todten Thier sind ihm leider missglückt. Doch ist das nur von untergeordneter Bedeutung und möglicherweise so zu erklären, dass der so bewährte Experimentator zufällig die Cautelen übersehen hat, welche ich für das Gelingen der genannten Versuche als unenthehrlich bezeichnet habe (S. 47). Ich möchte diese Gelegenheit nicht vorübergehen lassen, ohne eines interessanten Falles der hiesigen propädeutischen Klinik zu gedenken, auf welchen Herr Geheimrath Leyden mich freundlichst aufmerksam gemacht hat und welcher den Beweis liefert, dass auch beim Menschen der grösste Theil der Schweissnerven mit den cerebro-spinalen Nerven Ursprung und Verlauf theilen. Einem Manne in den mittleren Jahren war ein Baumstamm gegen die untere Hälfte der Wirbelsäule gestürzt. — Im Gefolge dieses Trauma hatte sich schnell eine vollkommene motorische und sensible Lähmung der unteren Körperhälfte vom Rippenrande abwärts nebst Mastdarm- und Blasenparalyse entwickelt. Die motorischen Nerven der gelähmten Glieder reagirten gut auf den faradischen Strom, aber nicht reflectorisch auf sensible Reize. — Die Ursache der Lähmung lag also im Gebiet der Centren der gelähmten Bezirke. — Sehr merkwürdig war es nun, dass, so oft der Patient spontan oder nach Injection von Pilocarpin schwitzte, der Schweiss in grossen Perlen nur bis scharf an die Grenze erschien, bis zu welcher der Kranke empfand. — Unterhalb derselben blieb alles trocken. — Als aber im weiteren Verlauf der Krankheit sich an den gelähmten Beinen die Reflexe herzustellen, also die spinalen Ganglien zu functioniren begannen, fingen auch der Bauch und die paretischen Glieder allmählich an zu schwitzen. Aus dieser Beobachtung geht gleichzeitig hervor, dass das Pilocarpin die Ganglien der Schweissnerven erregt hat.Google Scholar
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  14. 1).
    Luchsinger, Die Erregbarkeit der Schweissdrüsen als Function ihrer Temperatur. Arch. f. d. ges. Physiol. Bd. XVIII. S. 478.Google Scholar

Copyright information

© Druck und Verlag von G. Reimer 1879

Authors and Affiliations

  • Albert Adamkiewicz
    • 1
  1. 1.Berlin

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