Journal für Ornithologie

, Volume 53, Issue 4, pp 618–669 | Cite as

Eine Reise nach Griechenland und ihre ornithologischen Ergebnisse

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Literatur

  1. 1).
    Ornith. Wahrnehmungen auf einer Fahrt nach Aegypten, p. 31. (München 1903, bei Reinhardt).Google Scholar
  2. 1).
    2 Ostasiaten die absolut übereinstimmend mit unsern Vögeln gefärbt sind (der Chinese erscheint auf Kopf und Mantel ziemlich stark gebleicht) darf ich wohl ohne Bedenken hinzusetzen. (Der Verfasser).Google Scholar
  3. 1).
    Was es mit der nach Versicherung meines Führers ebenfalls hier vorkommendem ganz schwarzen Färbung, welche er von dem allbekannten Kolkraben unterschieden wissen wollte, für eine Bewandnis hat, konnte ich nicht herausbringen.Google Scholar
  4. 1).
    Etwas langflügeliger erscheint ein junges Weibchen, erlegt am 9. September 1893 bei Czak in Ungarn (Münchner Staatssammlung), denn es misst a. 120. Bei zwei ad. ♂♂ von Diös Jenö (25. u. 26. IV. 1895) finde ich eine Flügellänge von 124 resp. 123 mm.Google Scholar
  5. 1).
    Flügelspitze etwas lädiert!Google Scholar
  6. 1).
    Ich halte mich, hier genau an die im “Tierreich” gebrauchte Regionenbezeichnung.Google Scholar
  7. 1).
    Journ. f. Ornith. 1895, p. 366.Google Scholar
  8. 2).
    A Manual of Paläarktic Birds (1902) p. 368.Google Scholar
  9. 3).
    Journ. f. Ornith. 1904, p. 99.Google Scholar
  10. 1).
    Ornis balcanica IV p. 53.Google Scholar
  11. 1).
    Der Standpunkt, dass die westliche und östliche Form als Arten aufgefasst werden müssten, weil sie auch ohne Provenienzangabe und ohne Vergleichsmaterial sicher bestimmt werden könnten, scheint mir ganz unhaltbar; ich kann darin nur einen Beweis dafür erblicken, dass die beiden Formen, ganz abgesehen davon, dass sie sich geographisch vertreten, eben gute Unterarten darstellen, wie sie überhaupt nur nominiert werden sollten. (Der Verfasser!)Google Scholar
  12. 1).
    R. Blasius (“Neuer Naumann”) stimmt Kollibay in der Unterscheidung zweier Formen ausdrücklich zu, trotzdem hebt er bei einem ganz alten, teilweise frisch vermauserten Männchen aus Spanien den Schnabelsattel eigens hervor; darin scheint mir ein Widerspruch zu liegen.Google Scholar
  13. 1).
    Radde, Ornis Caucasica p. 263.Google Scholar
  14. 1).
    Vielleicht war dieser Vogel nur Wintergast in Epirus!Google Scholar
  15. 1).
    Die von Keller in “Ornis Carinthiae” mitgeteilte Beobachtung vom Brüten desA. cervinus in Kärnthen ist natürlich, wie so manche andere mit Vorsicht aufzunehmende Konstatierung des gleichen Verfassers, unhaltbar. Interessant ist nur, dass das betreff. Paar eine sehr rötliche Unterseite gehabt zu haben scheint.Google Scholar
  16. 1).
    Die Vögel der paläarktischen Fauna. p. 230.Google Scholar
  17. 1).
    Ich halte es für sehr verdienstvoll von Hartert, dass er im “Neuen Naumann” III. p. 33 sich der Mühe unterzieht, die Prazák'sche FormL. arborea cherneli im Einzelnen ad absurdum zu führen. Seine Ausführungen enthalten soviel Richtiges und auch für andere Fälle, Zutreffendes, dass die aufmerksame Lektüre dieses Abschnittes allen voreiligen Artzersplitterern nur dringend empfohlen werden kann. — In einer Anmerkung auf p. 75 des gleichen Bandes bricht ein anderer Bearbeiter eine Lanze für die gute Benützbarkeit der Prazák'schen Arbeiten. Ich bin der Meinung, und habe das auch stets vertreten, dass man nach allem, was man über diesen Forscher erfahren hat, der es auch nie vermocht, sich gegen den Vorwurf der Unglaubwürdigkeit zu rechtfertigen, geradezu die Verpflichtung haben wird, seine literarischen Produkte ein für allemal zu ignorieren; ob eines derselben — leider das Hauptopus —, das gewiss auch vieles Richtige enthält, in unserem ersten deutschen ornithologischen Journal veröffentlicht worden ist, oder nicht, darf dabei wohl keine Rolle spielen.Google Scholar
  18. 1).
    Beiträge zur Ornithologie Griechenlands p. 47.Google Scholar
  19. 1).
    Es war mir interressant, ein in der biesigen Staatssammlung stehendes Grünlingsmännchen aus Madeira untersuchen zu können; obzwar kleinwüchsig erscheinend, stimmt es doch vollständig in den Flügel-, Schwanz- und Schnabelmassen mit einem ausnehmend prächtigen Männchen aus Bayern überein; das Letztere erweist sich auf dem Rücken sogar noch etwas reiner saftgrün gefärbt. Das einzige, was bei dem Madeira-Vogel vielleicht auf die Formaurantiiventris hindeutet, sind die lebhaft kanariengelben, blass endigenden, Unterschwanzdecken und der kleine goldgelbe Hinterbrustfleck. Ohne Provenienzangabe würde man aber die beiden Stücke, die zufällig auch im ausgestopften Zustande die gleiche Grösse aufweisen, kaum für etwas Verschiedenes ansprechen können. —Ich möchte hier nicht unerwähnt lassen, dass mir auch aus der Gegend von Konstantinopel ein zwar nur mässig braun gefärbtes, aber durch seine geringen Masse auffallendes Grünlingsweibchen vorliegt, das vielleicht ebenfalls zuAurantiiventris zu stellen sein dürfte; es ist am 26. April, also jedenfalls am Brutplatze gefangen, während 2 von Pirghos (Ostrumelien) stammende Männchen, die die gewöhnlichen Masse (a. 87), aufweisen, und auch völlig das Kolorit mitteleuropäischer Vögel zeigen, wohl als Wintergäste — sie wurden am 24. Februar erbeutet — zu betrachten sind. Das eben erwähnte Weibchen misst: a. 80; c. 56; r. 14. (Der Verf.)Google Scholar
  20. 1).
    Die beiden Männchen vom Issykkul dürften unbedingt zur Formmaior zu stellen sein, obwohl ihre Flügellänge nur 82 beträgt. Das eine erscheint in jeder Hinsicht, sowohl in dem ausgesprochenen Braun der Oberseite, wie in dem ausgedehnteren und gesättigteren Rot des Gesichtes, vollkommener ausgefärbt; das Gelb im Flügel ist überaus prächtig und grenzt schon fast an orangegelb, die Ohrgegend zeigt auf dem reinen Weiss kaum einen bräunlichen Hauch, der Bürzel ist rein weiss, die Hinterrückenfedern am Grunde ebenfalls; die Oberschwanzdecken zeigen aber breite schwarze Schaftflecken, welche der Formmaior eigentlich fehlen solten! Der grosse Nackenfleck ist gelblichweiss, das Schwarz des Kopfes besonders rein; das kräftige Braun der Unterseite ist bei diesem Exemplar ausgedehnter wie bei dem 2. vom März, während das Letztere den Kranz über die Kropfgegend wieder deutlicher zeigt.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von L. A. Kittler 1905

Authors and Affiliations

  • Parrot
    • 1
  1. 1.München

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