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Ein Fall von gewerblicher Azetonvergiftimg

  • Georg Sack
Article

Zusammenfassung

Es wird über einen Kranken berichtet, der mehrfach leichte Azetonvergiftungen hatte. Ein schwerer Vergiftungszustand mit Azeton wurde beobachtet. Bei der leichten Azetonvergiftung kommt es außer zu einer Reizung der Luftwege zu folgenden Erscheinungen: benommener Kopf und Kopfschmerzen; Müdigkeit und Schlappheit, Appetitlosigkeit, Brechreiz und Erbrechen. Die schwere Azetonvergiftung führt zu einem narkoseähnlichen Zustand mit Bewußtlosigkeit, leichter Erregung, Speichelfluß, gerötetem Gesicht usw. Als Folge der schweren Azetonvergiftung sind eine vorübergehende leichte Schädigung der Niere, der Leber und wahrscheinlich des Inselorgans und eine motorische Regulationsstörung des Magens anzunehmen.

Auf Grund obiger Beobachtung wird die Frage erörtert, ob eine endogene Azetonvergiftung als Ursache des ketonämischen Erbrechens in Betracht kommt.

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Schrifttum

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1940

Authors and Affiliations

  • Georg Sack
    • 1
  1. 1.Medizinischen Universitätsklinik Freiburg i. Br.Deutschland

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