ERsatzmittel für Lebensmittel und deren Beurteilung

  • S. Rothenfußer
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Literatur

  1. 1).
    Es ist nunmehr am 16. November 1917 (R.G.Bl. Nr. 206 S. 1053–1055) eine neue Verordnung vom Staatssekretär des Kriegsernährungsamtes erlassen worden, die bedauerlicherweise zum Teil recht unklar ist. Insbesondere kommt dort nicht zum Ausdruck, was man unfer Feigenkaffee und Kaffeeessenz im Sinne der Verordnung versteht. Ferner ist nicht mit Bestimmtheit zu erkennen, ob flüssige oder feste Extraktzubereitungen unter die Verordnung fallen. Findige Hersteller werden sich jetzt auf die Herstellung von Extrakten werfen. Dann wird in mehrfache Beziehung das Gegenteil von dem erreicht, was der Gesetzgeber will. Die Rohmaterialien werden noch teurer bezahlt werden müssen, der Schleichhandel wird gute Geschäfte machen und der Verbraucher wird infolge der unwirtschaftlichen Verarbeitung auf Extrakte die bessere Ware nur unverhältnismäßig hoch im Preis erwerben können. Die Bezirke mit Zulassungszwang können sich dadurch helfen, daß sie unwirtschaftliche Zubereitungen ablehnen können.Google Scholar

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© Verlag von Julius Springer 1918

Authors and Affiliations

  • S. Rothenfußer
    • 1
  1. 1.München

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