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Zeitschrift für Physik

, Volume 80, Issue 3–4, pp 203–216 | Cite as

Zur Theorie der Supraleitfähigkeit II

  • R. de L. Kronig
Article

Zusammenfassung

Der Einwand, daß der in Teil I beschriebene Mechanismus für die Elektronenbewegung in Metallen wegen der zu überwindenden großen Potentialberge gar keinen elektrischen Strom liefern kann, wird an Hand eines Modells für ein eindimensionales Elektronengitter als nicht stichhaltig erwiesen, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind, während er für ein dreidimensionales Elektronengitter berechtigt ist. Dies führt dazu, die Supraleitung der translatorischen Verschiebung linearer Elektronenketten zuzuschreiben und nicht der eines räumlichen Komplexes von Elektronen, wie in Teil I angenommen wurde. Die erwähnten Bedingungen dürften es verständlich machen, warum nur Elemente mit kleinem Atomvolumen und mehreren äußeren Elektronen als Supraleiter fungieren können.

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1933

Authors and Affiliations

  • R. de L. Kronig
    • 1
  1. 1.Natuurkundig Laboratorium der RijksuniversiteitGroningen

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