Arbeitsphysiologie

, Volume 1, Issue 2, pp 114–129 | Cite as

Zur Bestimmung des Herzschlagvolumens mit Äthyljodid

  • Gunther Lehmann
Article

Zusammenfassung

Eine Nachprüfung der Methode vonHenderson undHaggard ergibt, daß Jodäthyl sowohl von Wasser wie von Gummi absorbiert wird.

Zur Analyse des Jodäthyls wird die Methode vonZeisel angewendet.

Die Apparatur zur Bestimmung des Minutenvolumens wird grundlegend geändert, so daß der Jodäthyldampf weder mit Wasser noch mit Gummi in Berührung kommt. Gleichzeitig wird die Vorrichtung zur Entnahme von Alveolarluft verbessert.

Mit Hilfe eines künstlich durchströmten Lungenpräparates wird ein Verteilungskoeffizient von 3,8 für Pferdeplasma bestimmt.

Eine in vitro-Methode liefert für Plasma den gleichen Wert, für Blut Werte zwischen 5,5 und 8,5.

Der Nachweis wird erbracht, daß das Jodäthyl während eines Blutumlaufes nicht vollständig zerstört wird.

Das Verfahren vonKaup undGroβe, die trotz dieses Befundes eine Schlagvolumenbestimmung mit Jodäthyl für durchführbar halten, wird abgelehnt.

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1928

Authors and Affiliations

  • Gunther Lehmann
    • 1
  1. 1.Kaiser-Wilhelm-Institut für ArbeitsphysiologieBerlin

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