Studien über die Reifung und die Zersetzung des Fleisches

  • D. Ottoleughi
Article

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 2).
    Diese Zeitschrift 1901,4, 19.Google Scholar
  2. 3).
    Annali d'ig. sperimentale 1903,13, 480.Google Scholar
  3. 4).
    Daselbst 1909,19, 113.Google Scholar
  4. 1).
    Staz. sperim. agr. ital. 1902,35, 910.Google Scholar
  5. 2).
    Vereinbarungen zur Untersuchung und Beurteilung von Nahrungs- und Genußmitteln, Heft I, 1897, 34.Google Scholar
  6. 3).
    Schweizer. Lebensmittelbuch. II. Aufl., 1906.Google Scholar
  7. 4).
    Was die Erörterungen über den Schaden, der durch den Verkehr verdorbenen Fleisches entstehen kann, anbetrifft, so wird auf der einen Seite behauptet, daß die Schädigungen durchschnittlich sehr groß seien, während auf der anderen Seite versichert wird, daß hiervon keine Rede sein könne. Es wird von vielen Verfassern betont, daß die meisten Vergiftungen, die zunächst dem Genusse verdorbenen Fleisches zugeschrieben werden, schließlich auf echte, eigentliche Intoxikationen oder Infektionen zurückgefübrt werden konnten, die nichts mit der gewöhnlichen Zersetzung des Fleisches von gesunden Tieren gemein hatten. Es gebe viele Menschen, ja sogar ganze Volksschichten die gewöhnlich schon zersetz'es Fleisch essen, ohne daß bei ihnen irgendwelche Krankheitserscheinungen zu bemerken sind. Man muß aber zugestehen, daß die Argumente zugunsten der Unschädlichkeit oder geringen Gefährlichkeit des Genusses verdorbenen Fleisches anfechtbar sind, da ihnen stets die sichere Basis des Experimentes gefehlt hat; andererseits schließt die Tatsache, daß es meistens nicht gelungen ist, aus dem faulenden Fleische irgend eine stark giftige Verbindung zu isolieren, die Möglichkeit nicht aus, daß im verdorbenen Fleisch sich trotzdem an und für sich weniger giftige Substanzen befinden, die durch kumulative Wirkung Vergiftungen erzeugen können, die zwar nicht akut auftreten, aber vielleicht auf die Dauer schädigende Wirkungen hervorrufen können. Wenn die Untersuchungen von Metschnikoff und seinen Schülern (vergl. seine Veröffentlichungen in den Annal. de l'Institut Pasteur 1910 und später) über die Gefährlichkeit dauernder Aufnahme von kleinen Dosen Indol und p-Kresol für die Entstehung der chronischen Schädigungen der Gewebe und Organe, die für die Altersschwäche charakteristisch sind, Bestätigung finden, so wird das Problem der Ernäbrung mit verdorbenem Fleisch, welches ja eine reiche Quelle von Indol mnd p-Kresol ist, eine ganz neue Bedeutung gewinnen. Hier ist zu verweisen auf die schöne Zusammenstellung von v. FÜrth in „Probleme der physiologischen und pathologischen Chemie“ (Band I, S. 32 ff.) über unsere Kenntnis von der Chemie der Eiweißzersetzung. Hiervon interessiert uns am meisten unter den isolierten Zersetzungsprodukten das Imidoazolilaethylamin, einmal wegen seiner erheblichen Giftigkeit, dann aber auch, weil es aus dem Histidin entsteht, welches Zuntz in großer Menge aus Kalbfleisch isoliert hat (Travaux du Lab. de Thér. de l'Univ. de Bruxelles 1903–1905).Google Scholar
  8. 1).
    Man findet eine sehr genaue Beschreibung über das Verderben des Fleisches vom Standpunkte der Bakteriologie in „Angewandte Bakteriologie für Tierärzte“ von Glage Berlin 1913) auf S. 292 ff. Betreffs der chemischen Erforschung dieses Vorganges vergl. man A. Elinger: Die Chemie der Eiweißfäulnis, in: „Ergebnisse der Physiologie“ 1907,6, 29, mit einer eingehenden Literaturübersicht. Letztere Arbeit berücksichtigt aber fast ausschheßlich die fortgeschrittene Zersetzung. Außerdem siehe v. Fürth, Probleme der physiologischen und pathologischen Chemie. I S. 31 ff. (1912) und Samuely: Handbuch der Biochemie. I S. 483 und 796 ff. (1909).Google Scholar
  9. 2).
    E. Abderhalden, Lehrbuch der physiologischen Chemie. 2. Aufl. S. 229.Google Scholar
  10. 1).
    Vergl. D. Ottolenghi, Igiene moderna 1911 und Atti della R. Accad. dei Fisiocr. 1912.Google Scholar
  11. 2).
    Annal. Institut Pasteur 1902,16, 865.Google Scholar
  12. 1).
    Diese Zeitschrift 1912,24, 189.Google Scholar
  13. 2).
    Arch. des sciences physiques et natur.33, Januar und März 1912.Google Scholar
  14. 1).
    Biochem. Zeitschr. 1907,7, 45; vergl. auch H. Jessen-Hansen, Handbuch der biochemischen Arbeitsmethoden, 1912,6, 262.Google Scholar
  15. 2).
    In der Arbeit von Jessen-Hansen findet sich eine Vorschrift zur Herstellung von empfindlichem Lackmuspapier.Google Scholar
  16. 1).
    Zeitschr. physiol. Chem. 1911,75, 363.Google Scholar
  17. 2).
    Delaunay, zitiert von Buglia und Costantino in Zeitschr. physiol. Chem. 1912,81, 130.Google Scholar
  18. 2).
    v. Fürth und Schwarz in Biochem. Zeitschrift 1911,30, 413.Google Scholar
  19. 1).
    Bull. Acad. Roy. Belgique, 1901 u. Arch. de Biol. 1904.Google Scholar
  20. 2).
    Comunicazione al Congresso internazionale di Fisiologia, Groningen 1913.Google Scholar
  21. 3).
    Archivio di Fisiologia, 1912,11, 67.Google Scholar
  22. 1).
    Arch. int. de Phys. 1904,1, 159.Google Scholar
  23. 1).
    Arbeiten aus dem Kaiserl. Gesundheitsamte 1911,38, 327.Google Scholar
  24. 2).
    Zeitschr. f. Hygiene 1910,66, 166.Google Scholar
  25. 1).
    Atti della R. Accad. dei Fisiocritici, 1912 No. 7.Google Scholar
  26. 1).
    Zeitschr. f. physiol. Chemie 1909,62, 333.Google Scholar
  27. 2).
    Daselbst 1910,64, 120 und 1910,67, 105.Google Scholar
  28. 1).
    Sörensen, Ergebnisse der Physiologie 1912, 12.Google Scholar
  29. 1).
    Frisches Fleisch ist in meinem Falle immer Fleisch von Tieren, die vor 24 Stunden geschlachtet waren. Daher sind auch meine Werte für Δ und K etwas höher als die von Bottazzi und Quagliarello gefundenen. (Vergl. Arch. intern. de Physiol. 1912, 234.)Google Scholar
  30. 1).
    Arch. internat. de Physiolog. 1912, 135.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1913

Authors and Affiliations

  • D. Ottoleughi

There are no affiliations available

Personalised recommendations